Was wäre, wenn wir uns in einer Zeitenwende befänden und vieles, was wir zu wissen geglaubt haben und worauf wir uns gestützt haben, nicht mehr gälte? Wenn unsere globale politische und wirtschaftliche Ordnung, wie wir sie kennen, vor einer historischen Umwälzung stünde? Wenn unser Geld in Gefahr wäre? Oder wenn Immobilien nicht mehr die ruhende Kraft im Portfolio wären, auf die wir uns über Generationen hinweg verlassen konnten? Wir könnten ängstlich werden. Aber wir könnten auch darüber nachdenken, was all das bedeutet und vorausschauend unseren Platz in diesem Gefüge suchen, als Mensch, Investor oder Unternehmer. Um es ganz einfach zu…
Autor: Sachwert-Redaktion
Der chinesische Immobilienkonzern »Evergrande« soll abgewickelt werden, das hat ein Gericht in Hongkong beschlossen. Dies betrifft die in Hongkong notierte Börsengesellschaft China Evergrande (3333.HK). Gläubiger hatten den geklagt, weil der mit laut Medienberichten mit 300 Milliarden Euro verschuldete Konzern immer wieder Zahlungen verpasst hat. Zuvor hat das Unternehmen noch versucht, mit einem Sanierungsplan wieder auf die Spur zu kommen. Richterin Linda Chan hat das Urteil ausgesprochen, nachdem nach einer eineinhalbstündigen Anhörung keine Lösung zu finden war. »Ich denke, es ist Zeit für das Gericht zu sagen, es ist genug«, wird sie in einem Bericht in der »South China Morning Post«…
Ein Gastbeitrag von Marc Friedrich Deutschland ist in der Rezession und bleibt es voraussichtlich auch noch im nächsten Jahr. Der »IWF« erwartet, dass Deutschland als einzige unter den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im laufenden Jahr schrumpfen wird. Und blickt man in die Wirtschaft, so versteht man wieso. Massiver Stellenabbau bei Bayer, Motorpresse und Homag, Unternehmensinsolvenzen auf einem Sieben-Jahres-Hoch, Insolvenz bei einem großen Vertragspartner von Mercedes, dem Automobilzulieferer BIA in Solingen, Signa und Nolte Möbel. Die Energiewende und die grüne Transformation kostet doch mehr als gedacht, und durch den hohen Strompreis sind wir weniger wettbewerbsfähig – aber dafür kommt jetzt der subventionierte Industriestrom.…
Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie sichern sich allmählich einen festen Platz in der globalen Finanzwelt. In den USA sind zum Beispiel kürzlich erstmals Bitcoin-ETFs erlaubt worden und auch die Gesetzgebung erhält langsam Formen. Für Anleger kann das ein neuer Aspekt fürs Portfolio sein. Aber eine gewisse Skepsis ist noch vorhanden. Gegen diese Skepsis helfe nur, sich mit dem Thema zu beschäftigen, meint Blockchain-Unternehmer Marcel Bies. In unserem Interview begründet er dies und erklärt, welche Rolle Bitcoin, Blockchain und Metaverse in Zukunft für Wirtschaft und Gesellschaft spielen könnten. Herr Bies, Sie setzen auf Kryptos, Blockchain und Metaverse. Nicht wenige Menschen sind skeptisch…
Im Süden Thailand ist ein großes Lithium-Vorkommen entdeckt worden. Das Volumen des begehrten Rohstoffs wird auf fast 15 Millionen Tonnen geschätzt, wie die Regierung am Freitag bekanntgab. Damit hätte Thailand die drittgrößten Lithium-Vorkommen der Welt nach Bolivien und Argentinien, heißt es auf der Onlineplattform der »FAZ«. Die thailändische Regierung will das Lithium für die Herstellung von Batterien für Elektroautos nutzen, allerdings ist noch nicht abzusehen, wieviel tatsächlich kommerziell gefördert werden kann. Das Lithium verteilt sich auf zwei Standorte in der südlichen Provinz Phang Nga, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Rudklao Intawong Suwankiri im Fernsehsender The Nation sagte. »Wir versuchen herauszufinden, wie…
Sammlerobjekte als Sachwert sind spannend und riskant Der Handel ist so alt wie die Menschheit. Und gehandelt wurde nicht nur, um Lebensmittel gegen Gebrauchsgüter für den täglichen Bedarf zu bekommen. In jeder Epoche gab es Dinge, die zu besitzen besonders erstrebenswert waren, wie Gold, Gewürze oder Tulpen – Statussymbole eben. Aber nicht nur, denn der Wunsch nach Profit steckt ebenfalls dahinter. Heute sind es zum Beispiel Uhren, Taschen oder Oldtimer, die gerne besessen werden und die den Profitwunsch befriedigen können, wenn genügend andere ebenfalls wünschen, sie zu besitzen. Das macht solche Objekte zu Sachwerten – Sachwerte, die Rendite und Emotionalität…
Ein 65-jähriger Vermögensinhaber hat den Wunsch, aus seinem Gesamtvermögen einen Anteil in Höhe von 1.000.000 Euro an sein Kind zu Lebzeiten zu übertragen. Die zu erzielenden Erträge aus der Anlagesumme sollen aber unmittelbar ihm selbst regelmäßig zugutekommen, da er unter anderem hiervon seinen Lebensabend bestreiten möchte. Dem Vermögensinhaber ist bewusst, dass er eine überdurchschnittliche Wertsteigerung erzielen muss, um damit kommende Kaufkraftverluste für den Lebensunterhalt ausgleichen zu können. Auch möchte der Familienvater an seinen Sohn frühzeitig Teile seines Lebenswerkes übergeben, damit dieser dann finanziell frühzeitig abgesichert ist. Der Mandant wurde von Banken und Investmentberatern unterschiedlich beraten und kam gemäß seiner Ziele…
Sich finanziell besser aufzustellen, ist seit jeher ein typischer Neujahrsvorsatz. Doch wie gelingt das angesichts eines volatil erscheinenden Immobilienmarktes und eher düsterer Wirtschaftsprognosen? Der österreichische Multiunternehmer und Investor Gerald Frühauf ist schon lange als Visionär bekannt. Im Interview mit dem Experten blicken wir auf das Thema Nachhaltigkeit, den Arbeitsmarkt sowie auf weitere derzeitige und zukünftige ökonomische Entwicklungen Europas. Herr Frühauf, Sie konzentrieren sich in Österreich schon seit vielen Jahren auf nachhaltige und grüne Sachwert-Investments. Lange, bevor dies ein Massenmarkt war. Was trieb Sie in die Richtung? Ich bin ein sehr offener und interessierter Charakter. Trends und Entwicklungen – auch abseits…
Angesichts der für den 13. Januar angesetzten Präsidentschaftswahl in Taiwan hat Dr. Wan-Hsin Liu, Expertin für China, internationalen Handel und Investitionen am IfW Kiel in einem Statement vor noch höheren Spannungen gewarnt, sofern sich Deutschland und die EU für eine Diversifizierungsstrategie entscheiden sollten, durch die auch Taiwans Relevanz in den Lieferketten geschwächt werden würde. In diesem Fall sei es möglich, dass Taiwan von der Weltwirtschaft isoliert und noch abhängiger von China werde. Außerdem gab sie zu bedenken, dass Deutschland und die EU die wirtschaftlichen und technologischen Potenziale, beispielsweise in der Elektroindustrie, hierdurch verlieren könnten. Damit werde es schwieriger, die Abhängigkeit…
Gerade mit Blick auf den Klimawandel und dem damit verbundenen ansteigendem Risiko von extremen Wetterereignissen, fällt dieser Versicherung eine immer größere Bedeutung zu. Im Jahr 2021 wurden den deutschen Versicherungen insgesamt 310.000 Elementarschäden gemeldet. Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung in den Jahren von 2015 bis 2021. So verursachte das Sturmtief »Bernd« im Jahr 2021 eine der schwersten Hochwasser-katastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beziffert die allein hierdurch entstandenen Schäden auf 8,2 Milliarden Euro. Derzeit sind in Deutschland lediglich knapp 50 Prozent der Gebäude gegen Elementar-schäden versichert. Allerdings könnten mehr als 90 Prozent…