Corona-Sonderabgabe für reichste Argentinier

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Der Senat in Buenos Aires hat eine Sonderabgabe beschlossen. Die in Argentinien als „Millionärssteuer“ bezeichnete einmalige Abgabe soll Argentinier mit einem Vermögen von mehr als rund zwei Millionen Euro betreffen. Davon sollen die rund 12.000 reichsten Menschen in Argentinien betroffen sein. Die Regierung rechnet damit, rund drei Milliarden Euro einnehmen zu können.

Für diese Sonderabgabe wurde ein Gesetz verabschiedet, nach welchem die betroffenen eine Steuer von bis zu 3,5 Prozent auf Inland- und 5,25 Prozent auf Auslandsvermögen zahlen müssen. Rund 20 Prozent der Einnahmen sollen für die medizinische Versorgung im Land verwendet werden.

Argentinien ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. 44 Millionen Argentinier leben in dem südamerikanischen Land. Seit dem Beginn der Pandemie wurden 1,4 Millionen Infektionen nachgewiesen. Fast 40.000 Menschen starben an oder in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung.