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    Immobilienbranche: Biodiversität wird zum zentralen Thema
    Bild: Depositphotos / bockala

    Immobilienbranche: Biodiversität wird zum zentralen Thema

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    By Sachwert-Redaktion on 19. Juni 2025 Panorama

    Die globale Immobilienwirtschaft steht an einem entscheidenden Wendepunkt: Der Erhalt der Biodiversität gewinnt rapide an Bedeutung und steht im Zentrum strategischer Überlegungen für Marktakteure, Investoren und Regulierungsbehörden. Das zeigt der aktuelle Thought Leadership Report »Global Biodiversity in Real Estate« der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Grundlage ist eine umfassende internationale Umfrage unter Fach- und Führungskräften, ergänzt um Fallstudien, Experteninterviews und regulatorische Analysen .

    Demnach erkennen weltweit 72 Prozent der befragten Experten Biodiversität als für ihr Geschäftsmodell relevant an. Trotzdem verfügt weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Unternehmen über eine formale Strategie zur Integration naturbasierter Lösungen in Immobilienprojekte – ein deutlicher Widerspruch zwischen Problembewusstsein und strategischer Umsetzung

    Ein zentraler Treiber für den aktuellen Handlungsdruck ist der selbstverschuldete Biodiversitätsverlust: Fast 30 Prozent des weltweiten Rückgangs an biologischer Vielfalt sind auf die Bau- und Immobilienbranche zurückzuführen – etwa durch Flächenversiegelung und Zerstörung von Lebensräumen. In Deutschland werden täglich rund 30 Hektar Boden versiegelt, was urbane Ökosysteme massiv belastet. Dabei ergibt sich auch ein businessstrategischer Impuls: Die Abhängigkeit der Branche von funktionierenden Ökosystemen wächst. Grünflächen auf dem eigenen Gelände, urbane Begrünung und naturnahe Gestaltung verbessern nicht nur das Mikroklima, sondern können auch Projektwerte steigern .

    Trotz der erkannten Bedeutung mangelt es an Umsetzungsdruck: Für 54 Prozent der befragten Akteure spielt Biodiversität bislang keine oder nur eine untergeordnete Rolle im operativen Alltag. Hauptgründe hierfür sind laut PwC-Kommentar fehlende regulatorische Vorgaben, mangelnde finanzielle Anreize und geringe Transparenz .  86 Prozent nennen zudem Mieterinteressen als Hemmschuh für einschneidende Maßnahmen wie Fassadenbegrünungen oder Totholzhinterlassenschaften.

    Ein Drittel der Befragten fordert daher klare, verbindliche Regulierungen: 73 Prozent sehen den Gesetzgeber in der Pflicht, klare Anforderungen zum Biodiversitätsschutz im Immobilienbereich zu formulieren.  Auch auf europäischer Ebene gelten Initiativen wie die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 und die EU-Nature-Restoration-Law als mögliche Treiber schärferer Vorgaben . Unternehmen, die im Vorfeld intelligente naturbasierte Lösungen (etwa Regenwassermanagement, Fassadenbegrünung, Grünflächenrestauration) umsetzen, könnten sich demnach einen strategischen Vorsprung verschaffen – sowohl regulatorisch als auch marktseitig.

    MK

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