Autor: Sachwert-Redaktion

Im Sachwert Magazin lesen Sie aktuelle Themen aus der Welt der Sachwerte. Analysen, Experten-Kommentare und Interviews geben Ihnen das Fundament für langfristige Anlageentscheidungen.

Die ‚Bank of America‘ (BoA) hat ihr 18-Monats-Ziel für Gold noch einmal um 50 Prozent auf 3000 Dollar je Unze erhöht. Das wird im Zusammenhang vor allem mit der Erhöhung der Geldmenge der Fiat-Währungen durch die Corona-Krise begründet. „The Fed Can‘t Print gold“ – „die Zentralbank kann kein Gold drucken“ – überschreib die BoA ihre neueste Erwartung. Der Absturz der Ölpreise, Futures hatten zeitweise negative Preise, und der etwas schwächere Dollar ließ die Goldpreise zunächst ansteigen, aber da sich nun die Werte von ihren historischen Tiefständen zwangsläufig wieder erholen werden, könnte das die Goldpreise unter Druck setzen. Die Bank of…

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Geschäftsbanken können sogenannte „Schrottpapiere“ als Sicherheiten bei der EZB hinterlegen. Anleihen mit einem Rating von BBB- werden allerdings im Wert niedriger angesetzt. Auch bei anderen Papieren stufte die EZB gestern Abend die Rating-Hürde herab. Für „Asset Backed Securities“ (ABS) gilt die Herabstufung von bisher A- auf BB+. ABS sind Wertpapiere, die auf Forderungen bestehen. Mit der Maßnahme soll gesichert werden, dass Banken in der Krise weiterhin Kredite vergeben können und sich der Abschwung nicht durch erschwerte Vergabe weiter verschärft. Das können sie aber nicht, wenn im Zuge der Krise die hinterlegten Sicherheiten herabgestuft werden. Im März hatte die EZB Käufe…

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Der Getränke-Gigant meldet mit 25 Prozent einen starken Umsatzeinbruch im April, aber auch einen gestiegenen Gewinn im ersten Quartal. Prognosen wagt derzeit niemand. Die Corona-Krise wirkt sich natürlich auch auf den Absatz von Erfrischungsgetränken aus. Die Konzernleitung in Atlanta schätzt den globalen Umsatzrückgang im April auf 25 Prozent. Hauptabnehmer der Brausen sind die Gastronomen und Veranstalter, welche ja bekanntermaßen in vielen Ländern nicht mehr öffnen dürfen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Der Umsatz im ersten Quartal sank bis Ende März nur um ein Prozent, oder 8,6 Milliarden US-Dollar. Der relativ geringe Rückgang ist vor allem den gestiegenen…

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„Ölpreise negativ“ titelten einige Gazetten seit letzter Nacht: Wer Rohöl kaufe, bekäme Geld obendrauf, hieß es. Ganz so war es dann doch nicht. Am Montag herrschte -mal wieder- Chaos an den Börsen. Niemand konnte mit einem derartigen Einbruch der Nachfrage an Öl rechnen, ausgerechnet in einer Phase der vermehrten Förderung. Die Kavernen drohen förmlich überzulaufen. Der Ölpreis sank rapide ab und zog weitere Börsenindizes runter. Die negativen Preise wurden tatsächlich bezahlt (bzw. kassiert). Jedoch nicht für Öl, sondern für Futures, die im Mai in Oklahoma fällig werden. Gestern und heute waren nämlich die letzten Handelstage für die Kontrakte aus dem…

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Unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik – Gesetze werden nicht beachtet Aus fundamentaler Sicht habe ich Gold auch hier in meinem Marktkommentar schon seit geraumer Zeit als ein absolutes Muss und Basisinvestment für jeden konservativen Anleger bezeichnet. Begründet habe ich diese Empfehlung mit der seit Jahren und weltweit völlig unseriösen und verantwortungslosen Geld- und Staatsschuldenpolitik. Dabei habe ich die oftmals belächelte Prognose ausgesprochen, dass in der nächsten Krise endgültig alle Dämme brechen und keine Gesetze mehr beachtet würden. In genau dieser Situation befinden wir uns jetzt: Die Staatsschulden gehen weltweit durch die Decke, und finanziert werden sie durch das Heißlaufen der Gelddruckmaschinen.…

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Ob Flugzeugtriebwerk oder Thermoelemente – nichts geht ohne Rhenium Im April dieses Jahres trafen sich Rohstoffproduzenten und -händler aus aller Welt zu einer Konferenz in Toronto. Der auf Technologiemetalle spezialisierte Finanzmarktanalyst und Geschäftsführer einer Metallhandelsgesellschaft, Andreas Kroll, erläutert in einem kurzen Interview die wichtigste Erkenntnis dieses Treffens. Das Technologiemetall Rhenium wird knapp! Herr Kroll, Rohstoffe waren in 2018 bisher die lukrativste Anlageform für Investoren, weit auch vor Aktien. Wer sind denn die größten Gewinner unter den Technologiemetallen? Ganz vorne in der Preisentwicklung in diesem Jahr liegen Germanium mit 22 %, Indium mit 28 % und Gallium mit 33 %. Das…

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Henrik Müller, Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus, ist der Auffassung, dass die Corona-Krise die grundsätzliche Struktur unserer Volkswirtschaften zum Nachteil verändern kann. Darüber, dass die Pandemie Ökonomien weltweit großen Schaden zufügt, besteht kein Zweifel. Uneins sind sich die Fachleute allerdings über die längerfristigen Folgen. Nach dem erheblichen Einbruch im Frühjahr 2020 könnte es dank erheblicher Subventionen schon in der zweiten Jahreshälfte wieder aufwärts gehen und 2021 sogar ein „Boom-Jahr“ werden, meinen manche Wirtschaftsexperten. Müller sieht jedoch verschiedene Anzeichen für eine verstärkte Konzentrationswelle, die dem Wettbewerb schaden und ungünstig für kleinere Unternehmen und Verbraucher sein könnte. Eine zu starke Konzentration wirke sich…

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Mit Social Investments in die Zukunft von Natur und Gesellschaft investieren Die Schere zwischen Arm und Reich wird Jahr für Jahr klaffender, und zwar nicht nur irgendwo am anderen Ende der Welt, sondern auch hier, im deutschsprachigen Raum. Nicht etwa, dass „die Reichen“ im stillen Kämmerchen boshafte Pläne schmieden würden, wie sie „den Armen“ einen Cent nach dem anderen abknapsen und die geschundene Natur noch weiter ausbeuten und verwüsten können. Nein, der Fehler liegt im System der globalen Marktwirtschaft – und in einer gewissen Unsicherheit, die gewohnten Pfade zu verlassen. Dabei würde eine Menge wohlhabender Menschen sehr gerne dafür sorgen, dass es auch anderen gut geht und wenn nebenbei auch noch die Umwelt geschont…

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Das Anlagevolumen des „Dirk Müller Premium Aktien Fonds“ stieg in der Corona-Krise weiter. Erst Mitte März hatte es 250 Millionen Euro überschritten und stand gestern bei rund 500 Millionen Euro. Innerhalb der vergangenen zwei Monate hat der Fonds sein Anlagevolumen damit sogar fast verdreifacht. „Unsere Strategie ändert sich nicht und wir werden weiter mit größter Sorgfalt handeln. Weiterhin gilt es, das derzeitige Marktumfeld mit voller Konzentration und Fokussierung zu analysieren, um für unsere Anleger in diesen Tagen zumindest im Depot etwas Stabilität und Sicherheit zu haben“, erklärt Dirk Müller. Foto: Dirk Müller Mehr: Friedrich & Weik: Der größte Crash aller Zeiten,…

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Wir leben aktuell in Zeiten der sog. „Best Ager“ und der „Gesellschaftsgruppe 50+“. Das bedeutet, wir haben viele vermögenden Menschen im gesetzteren Alter, die u.U. selber geerbt aber zumindest zukünftig vererben werden. Den allermeisten Verbrauchern ist der Begriff „Best Ager“ unbekannt, noch mehr sogar die Begrifflichkeit „Estate Planning“. Der Begriff stammt ursächlich aus den USA und findet mittlerweile in der Finanzbranche als hochwertige Dienstleistung einen höheren Bekanntheitsgrad. Man versteht unter dem Begriff die ganzheitliche Beratung und Betreuung der vermögenderen Klientel bei der Umsetzung der eigenen Vermögensnachfolge. Das gilt für die privaten und unternehmerischen Bereiche. Das Estate Planning (Nachlassplanung) beinhaltet sich mit der professionellen Analyse und der Strukturierung der Vermögenswerte. Wichtig dabei ist, dass stets die Erfahrungen, Wünsche…

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