(PA) Hamburg. Geschlossene Fonds gelten als wenig transparent, sie sind gerade für Privatanleger kaum durchschaubar. Informationen aus erster Hand bieten vor allem die Emissionshäuser. Doch welcher Emittent gibt kompetente Auskünfte am Telefon und beantwortet E-Mails vorbildlich? Welcher Anbieter hat eine informative Webseite und wo gibt es transparente und verständliche Informationsmaterialien? Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte dazu sieben Emittenten geschlossener Fonds. Die größten Defizite offenbarte die Transparenzanalyse. Die für den Anleger wesentlichen Informationen, wie Emissionsprospekte oder Exposés, waren sehr schwer verständlich und nicht detailliert genug. Kein Emittent bot ein kompaktes Informationsblatt zu wesentlichen Entscheidungskriterien sowie Risiken und Kosten an. Zudem wurde das Thema Totalverlust von allen Emittenten nur an einer einzigen Stelle angesprochen.…
Autor: Sachwert-Redaktion
Zwanzig Tage nach Veröffentlichung der Richtlinie zur Regulierung Alternativer Investment Fonds Manager (AIFM) im europäischen Gesetzblatt tritt diese nun in Kraft. Unter den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen auch die Anbieter geschlossener Fonds. AIFM-Richtlinie reguliert Anbieter geschlossener Fonds Bundesgesetzgeber hat 2 Jahre Zeit für die Umsetzung in nationales Recht VGF sieht AIFM als wirkungsvolle Ergänzung zur Novelle des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts (FinAnlVerm- u. VermAnlG) Verband sieht verbesserte Bedingungen für Wettbewerb mit anderen Kapitalanlagen Der Bundesgesetzgeber hat nun zwei Jahre Zeit, die europäischen Regelungen in nationales Recht umzusetzen. Aus Sicht des VGF Verband Geschlossener Fonds e.V. ist das Inkrafttreten der AIFM-Richtlinie ein…
Mit Urteil vom 12.07.2011 verurteilte das Landge-richt München die UniCredit Bank AG (vormals: Bayerische HypoVereinsbank AG) zur Rückabwicklung eines KALEDO-Medienfonds. Das anlegerfreundliche Urteil ist auf nahezu alle Fondsbeteiligungen übertragbar. Begleitumstände des Medienfondserwerbs Nachdem der Kläger im Jahre 2003 eine betriebliche Abfindung erhalten hatte, ließ er sich von seiner langjährigen Hausbank beraten, da er Vermögen bilden und Altersvorsorge betreiben wollte. Im Vertrauen auf die Empfehlung des Bankberaters erwarb er dann eine Medienfondsbeteiligung an der KALEDO Productions GmbH & Co. KG in Höhe von € 70.000,00. Die Fondsbeteiligung erwies sich aber als Flop. Erfolgreiche Anlegerklage Mit Urteil vom 12.07.2011 hat die UniCredit Bank AG…
NORDCAPITAL, das Hamburger Emissionshaus für geschlossene Fonds, hat mit dem „Nordcapital Vermögensplan Unternehmen“ einen sachwertorientierten Portfoliofonds speziell für die Rückdeckung von Pensionszusagen entwickelt. Experten schätzen die aktuelle Deckungslücke auf 120 Mrd. Euro. „Besonders im Mittelstand besteht hoher Handlungsbedarf. Daher haben wir das Konzept gezielt auf die Anforderungen von Pensionszusagen mittelständischer Unternehmen ausgerichtet“, erläutert Florian Maack, Geschäftsführer des Nordcapital Emissionshauses. Mit dem „Nordcapital Vermögensplan Unternehmen“ können die Unternehmen die Vorteile der heutigen Anlageoptionen für Pensionsrückdeckungen nutzen. Der Fonds bündelt Beteiligungen aus verschiedenen Märkten in einer einzigen Kapitalanlage. Für den Unternehmer und Steuerberater ist die Anlage daher einfach, übersichtlich und leicht administrierbar.…
In unsicheren Zeiten flüchten Anleger weltweit in Gold als sicheren Hafen. Einige Regierungen stören sich jedoch daran, dass ihre Bürger Gold horten, anstatt ihr Geld auf Bankkonten einzuzahlen. Grosse Goldimporte können sich negativ auf die Leistungsbilanz eines Landes – die Differenz von Export- und Importwert – auswirken. Darüber hinaus bedeuten umfangreiche Investitionen in physisches Gold, dass grosse Vermögensbestände gebunden sind und nicht der Wirtschaft zugeführt werden. Zudem können in Ländern, in denen Gold eine beliebte Anlageform darstellt, Finanzinstitute, die über grosse Goldeinlagen verfügen, Bargeld gegen Gold leihen oder verzinste Gold-Sparkonten anbieten, ein Risiko für das Finanzsystem darstellen, wenn sich die…
Der Rohstoffverbrauch in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) wird in Zukunft nicht mehr so stark zunehmen wie im vergangenen Jahrzehnt. Vor allem in China wird die Nachfrage nach wichtigen Industriemetallen im Vergleich zu den vergangen Jahren langsamer wachsen als die Volkswirtschaft insgesamt. Das ist das Ergebnis der am 31.07.2012 veröffentlichten Studie „Der Einfluss des Wirtschaftswachstums aufstrebender Industrienationen auf die Märkte mineralischer Rohstoffe“, die die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) beim Institut für Internationale Wirtschaftspolitik an der Universität Bonn in Auftrag gegeben hatte. Um Rückschlüsse auf die zukünftige Nachfragentwicklung nach mineralischen Rohstoffen aus…
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) setzt vom 1.November bis 2. Dezember 2012 im Rahmen des Projekts INDEX2012 ihre Untersuchungen zu potenziellen Rohstoffen im Indischen Ozean fort. An Bord des Forschungsschiffes FUGRO GAUSS wollen BGR-Wissenschaftler das Auftreten metallreicher Ablagerungen („Schwarze Raucher“) entlang ozeanischer Spreizungszentren südöstlich von Mauritius erkunden. Ziel ist die Vorbereitung einer Explorationslizenz, die die BGR im Namen der Bundesrepublik Deutschland für das Seegebiet im Zentralindik bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) beantragen möchte. „Bei der ersten Ausfahrt zu diesem Vorhaben im Herbst 2011 haben wir an verschiedenen Austrittstellen am Meeresboden metallreiche Sulfiderze entdeckt. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend.…
Finanzspekulationen mit Nahrungsmitteln. Auszug aus der Studie, die Dirk Müller für das Hilfswerk Misereor erstellt hat. | Bis zum Jahr 2000 spielten Großinvestitionen des Finanzsektors im Nahrungsmittelbereich kaum eine Rolle. Der spekulative Handel mit Zukunftserwartungen von Nahrungsmittelpreisen war bestenfalls ein „Randspielplatz“ für wenige Experten und Spezialisten. Zwar wurde auch schon vorher der überwiegende Handel mit Rohstoffen auf Terminmärkten vollzogen, er entsprach jedoch den Interessen von Nahrungsmittelproduzenten und Nahrungsmittelverarbeitern. Sie nutzten die Terminmärkte zur Absicherung (dem sogenannten „Hedging“) stabiler Preise. Hinzu kam eine begrenzte Zahl von Spekulanten, die aufgrund ihrer guten Kenntnisse spezifischer Märkte die entstehenden Preisunterschiede zwischen den Märkten ausnutzen,…
Die Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen steht bei deutschen Unternehmen seit einigen Jahren ganz oben auf der Agenda. Russland wird im Rahmen dieser Strategie nicht nur auf Grund der geografischen Nähe sondern auch als eines der rohstoffreichsten Länder der Welt eine besondere Stellung einnehmen. „Russland ist für die strategische Versorgung deutscher Unternehmen mit Rohstoffen ein wichtiger Partner. Einige Unternehmen arbeiten schon viele Jahre auf dem russischen Markt und die Erfahrungen zeigen, dass die Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen gut funktionieren kann. Wenn wir in der Rohstoffsicherung erfolgreich sein wollen, dann müssen wir das gemeinsame Potential nutzen und unsere Planungen der nächsten…
Wer in physische Edelmetalle investiert – also in Münzen oder Barren – sollte seine Rechnung nicht ohne den Fiskus machen. Nur Anlagegold ist von der Mehrwertsteuer befreit, ansonsten gelten zum Teil kuriose Regelungen. Gold-Investoren können sich eigentlich die Hände reiben: Der Preis für das gelbe Edelmetall ist zwischen März 2009 und Frühjahr 2010 auf Dollar-Basis um beinahe 27 Prozent gestiegen. Wer allerdings sein Geld in Platin angelegt hatte, strich im selben Zeitraum sogar noch zehn Prozent mehr ein. Die „weißen Edelmetalle“, also vor allem das auch von der Industrie nachgefragte Platin und Palladium, waren die Top-Performer des Jahres 2009. Und…