Autor: Sachwert-Redaktion

Im Sachwert Magazin lesen Sie aktuelle Themen aus der Welt der Sachwerte. Analysen, Experten-Kommentare und Interviews geben Ihnen das Fundament für langfristige Anlageentscheidungen.

Von Marc Philipp Brandl. So jedenfalls das Ergebnis einer Studie, des britischen Mineralölkonzerns BP. Nach Meinung der Studie, wird darüber hinaus bis 2050 der gesamte Anteil der erneuerbaren Energien schon ein Drittel des globalen Energiebedarfs decken. Die Datengrundlage für diese Hochrechnung, lieferten die Wachstumszahlen bei den erneuerbaren Energien der letzten Jahre. Beispielsweise wuchs der Anteil im Jahr 2013 um 16 %, im Gegensatz zu den anderen Energieerzeugungsmöglichkeiten, die nur um 5 % zunahmen. Die Studie unterstreicht noch einmal, dass das weltweite Bevölkerungswachstum, der Klimawandel und das Ende der Vorräte an fossilen Brennstoffen, es immer wichtiger machten, über intelligente Alternativen der Energiegewinnung nachzudenken.…

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Der Deutsche Bundestag hat am 23. April 2015 das Kleinanlegerschutzgesetz in 2. und 3. Lesung beschlossen. Mit den neuen Regelungen werden Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor hochriskanten und intransparenten Finanzprodukten geschützt. Das gemeinsam von dem Bundesminister der Finanzen und dem Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegte Gesetz sieht mehr und aktuellere Informationen für Anleger sowie Vertriebsbeschränkungen für Anbieter von Vermögensanlagen vor und stärkt die Staatsaufsicht über den Finanzmarkt. „Mit dem Kleinanlegerschutzgesetz legen wir unseriösen Anbietern das Handwerk. Das schafft mehr Sicherheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher und damit auch mehr Vertrauen im Finanzmarkt.“, so Bundesminister der Justiz und für…

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Wer seine Kapitalversicherung kündigt, wird häufig vom Versicherer mit mickrigen Beträgen abgespeist. Vom Sparguthaben samt Zinsen werden die Kosten für den Risikoschutz, Provision, Verwaltung und in vielen Fällen auch noch eine Stornogebühr in Höhe von drei bis fünf Prozent abgezogen. Je nach Tarif und Gesellschaft kann es passieren, dass bei einer Stornierung in den ersten fünf bis zehn Jahren nicht einmal die einbezahlten Beiträge erstattet werden. Für den, der gerade Geld braucht, ist guter Rat teuer. Obwohl die Stornoquote für Lebensversicherungsverträge laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft leicht rückläufig ist, wird am Ende der oft 30-jährigen Laufzeit weniger als jeder…

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Die Finanzgeschichte hat immer wieder gezeigt, dass Zentralbankbürokraten nur eines perfekt beherrschen: Die Zerstörung einer Währung und die damit einhergehende Auslöschung des Mittelstandes. Dennoch wurde kürzlich ausgerechnet EZB-Präsident Mario Draghi in einer deutschen Tageszeitung in einer völlig absurden Verdrehung der Wahrheit als „Magier der Märkte“ bezeichnet. In Wirklichkeit ist Draghi ein Planwirtschaftler, ein verkappter Sozialist, und als solcher kein Magier, sondern ein Terminator freier Märkte, um einen treffenden Begriff zu verwenden, den mein Freund und Kollege Roland Leuschel in diesem Zusammenhang verwendet hat. Was der „Grexit“ für den Euro bedeutet Sie wollen wissen, ob der „Grexit“ bullish oder bearish…

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Von Uwe Fraust | Seit Monaten begleiten wir Sie durch die Irrungen und Wirrungen der Griechenland-Krise – und kein einziges Mal konnten wir an dieser Stelle eine Entspannung rund um die griechischen Staatsfinanzen vermelden. In dieser Woche wurde nun deutlich, dass eine unberechenbare Eskalation kurz bevor steht: Die Euro-Finanzminister haben durchblicken lassen, dass sie bei ihrem nächsten Gipfeltreffen am 24. April in Riga die nächste Tranche der Hilfsgelder für das illiquide Land zurückhalten werden. Wenn Athen die Milliarden aus dem laufenden Rettungspaket nicht erhält, wird es eng für die Syriza-Regierung: Allein im Juni, Juli und August muss Athen 17 Milliarden Euro…

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Von Claus Vogt | Am 20. Februar 2015 habe ich bereits darauf hingewiesen, dass sich in den USA ein Konjunkturabschwung ankündigt. Inzwischen hat sich das Bild weiter eingetrübt, da die meisten treffsicheren Frühindikatoren ihre Abwärtstrends fortgesetzt haben. Einige dieser Indikatoren notieren sogar schon auf Niveaus, die sie in der Vergangenheit ausschließlich in Rezessionen erreicht haben. In diesem Zusammenhang haben wir unseren Lesern in der vor gut zwei Wochen erschienenen April-Ausgabe von Krisensicher Investieren ein neues Prognosemodell vorgestellt, das von der US-Zentralbank veröffentlicht wird. Erklärtes Ziel der Zentralbankbürokraten ist es, mit Hilfe dieses Modells eine möglichst zeitnahe und korrekte Schätzung des…

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Von Marc Philpp Brandl | Auch 2014 wuchs der deutsche Containerumschlag dynamischer als der Seegüterumschlag insgesamt. Wie schon in den Vorjahren, wuchs auch 2014 der deutsche Containerumschlag dynamischer als der Seegüterumschlag insgesamt. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass der Güterumschlag in der Seeschifffahrt, im Jahr 2014 um 2,1 %, anstieg. Damit wuchs der Güterumschlag, von 297,6 Millionen Tonnen im Jahr 2013, auf 303,9 Millionen Tonnen. Dabei hat die importierte Ladungsmenge etwas stärker zugelegt als die exportierte. Allerdings darf auch nicht der innerdeutsche Transport, zum Beispiel auf Flüssen, vernachlässigt werden. Er ist zwar mit nur knapp 8 Millionen Tonnen der mengenmäßig…

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In den deutschen Metropolregionen und insbesondere in der Bundeshauptstadt sind Immobilienentwicklungen aufgrund der weiter steigenden Wohnraumnachfrage attraktive Renditelieferanten. Dieses Potential will auch der rein eigenkapitalbasierte Immobilienentwicklungsfonds Wohnen 14 nutzen, der bislang rund 30 Millionen Euro von Privatanlegern akquirieren konnte. In Berlin sowie in Hamburg beteiligt sich der Einmalanlagefonds 14 am Neubau von insgesamt 83 Eigentumswohnungen mit einem Gesamtverkaufsvolumen von rund 25 Millionen Euro. Der ebenfalls in diese Immobilienentwicklungen investierte Teilzahlungsfonds 15 steigert seine Diversifikationsquote auf drei Objekte kurz nach Platzierungsstart. In der Hauptstadt wird der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit circa 65 Eigentumswohnungen und 35 Tiefgaragenplätzen realisiert. Das Verkaufsvolumen bemisst sich auf…

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Eine aktuelle Studie der Credit Suisse erläutert, warum große Länder von kleinen, entwickelten Ländern wie der Schweiz, Dänemark oder Singapur lernen sollten. Laut den Autoren bieten kleine Länder ein klareres, deutlicheres Bild der wirtschaftlichen und politischen Probleme, die im System entstehen. Nach der Aufgabe des EUR-CHF-Mindestkurses haben sich die Märkte etwas beruhigt, auch wenn die Schweiz vielleicht immer noch das Gefühl hat, dass sie weiterhin im Rampenlicht steht. Ein Blick auf andere kleine Industrieländer zeigt, dass die Schweiz nicht allein ist, wenn es darum geht, mit wirtschaftlichen Herausforderungen umzugehen, die von großen Ländern oder Marktunionen verursacht wurden. Die Frühwarnsysteme Denken…

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Von Uwe Faust | Die meisten Deutschen werden die nächsten Tage im Kreise ihrer Lieben verbringen und sich auf ein besinnliches Osterfest vorbereiten – doch es könnte das letzte Wochenende vor einem finanzpolitischen Erdbeben sein, welches sogar den Fortbestand der europäischen Gemeinschaftswährung auf die Probe stellen dürfte: Griechenland hat, wie Innenminister Nikos Voutsis gerade erst klargestellt hat, nur noch bis Mitte April flüssige Finanzmittel. Und das pleitebedrohte Land setzt den Europäern nun die Pistole auf die Brust: Mit einem beispiellosen Erpressungsversuch wollen sich die Griechen mehr Luft verschaffen. Die Botschaft aus Athen lautet: Frische Hilfsgelder sofort – oder der Internationale…

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