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    Oldie but Goldie: Eignen sich Oldtimer als Geldanlage?

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    By Sachwert-Redaktion on 7. August 2015 Allgemein

    Anzeige | In Zeiten von Niedrigzinsen und volatilen Aktienmärkten sind hohe Renditen bei Tagesgeldkonten und Co. eher Wunschdenken. Außerhalb der konventionellen Geldanlagen sind Investitionen in Sachwerte wie Oldtimer eine Alternative. Anders als eine Aktie haben Sie Ihr Geld vor Augen: mit 4 Reifen, ledrigen Sitzen und nostalgischem Design. Aber wie können Sie die Preisschwankungen und Trends eines Autos vorhersehen? Wie rentabel die unkonventionelle Anlage ist, ist vom Modell und dem Zustand des Oldtimers abhängig.

    Mit durchschnittlich acht bis neun Prozent Wertsteigerung liegt die Rendite eines Oldtimers verglichen mit der eines Tagesgeldkontos deutlich höher, so der Experte vom Deuvet-Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge. Allerdings fallen ebenso regelmäßige Kosten für Ihren Oldtimer an. Zum Einen wären da Kosten für Instandhaltung und Verschleiß, die bei älteren Modellen wesentlich höher sein können. Zum Anderen müssen Sie Ihre Anlage, wie auch Geld auf Ihrem Konto, vor Fremdeinwirkungen schützen. Wenn das teure Hab und Gut für jeden sichtbar an der Straße steht, ist die Gefahr groß, dass es beschädigt wird. Sollte dies der Fall sein, bieten viele PKW-Unfall-Gutachter Beratungen bei Bagatellschäden an und erstellen ein Schadensgutachten. Kfz-Sachverständige wie Schäfertöns sind auf Gutachten für Oldtimer spezialisiert und können Sie bei Bagatellschäden und Versicherungsfragen beraten.

    Solche monatlichen Fixkosten können schnell die eigentliche Wertentwicklung einholen oder gar übersteigen. Laut Experten rentiert sich der Oldtimer als Geldanlage erst ab einer höheren Summe, da anderenfalls Kosten und Wertentwicklung ähnlich hoch sind. Je hochwertiger und seltener das Modell also ist, desto höher ist der Wertzuwachs und somit die Rendite.

    Aber woher weiß man, wie hoch der Zuwachs für einen Oldtimer sein wird oder wie sich die Kundenpräferenzen entwickeln? Wer hätte damals gedacht, dass der VW Käfer sich einst zum beliebtesten Oldtimer Deutschlands entwickelt oder ein regelrechter Hype um den  VW T1 entstehen würde? Die meisten Einschätzungen beruhen hierbei auf Spekulationen und sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Gerade deshalb sollte bei dem Kauf eines Oldtimers nicht nur der mögliche Gewinn, sondern vor allem die „Spaßrendite“ an der Nutzung im Vordergrund stehen.

    Experten raten, sich nicht nur auf Oldtimer zu beschränken, sondern auch in Youngtimer zu investieren. Fahrzeuge aus den achtziger und neunziger Jahren wie beispielsweise der 968er Coupé von Porsche oder der Mini Cooper 1.3i werden in der Oldtimerszene als neue Wunderkinder gehandelt. Hat man sich letzendlich für ein Modell entschieden, sind hierbei weitere Faktoren zu beachten. Als entscheidenden Faktor für die Wertentwicklung zählt der Zustand des Fahrzeugs. Hierbei ist Expertenwissen ein Muss. Die erste Anlaufstelle ist hierbei ein Gutachter für Oldtimer, der die Marktlage kennt und Ihnen ein Gutachten über den Zustand des Fahrzeugs anfertigt.

    Bei der Anlage „Oldtimer“ sieht es also ähnlich aus wie bei der konventionellen Geldanlage: Nicht-Experten sollten vor dem Kauf die Meinung eines Spezialisten, der Wissen über Fahrzeugmodell und Marktlage hat, hinzuziehen. Gründliches Studieren von Fachzeitschriften und Oldtimer Indizes sowie ein professionelles Gutachten vom Profi sind ebenfalls zu empfehlen. Weitere Informationen zu Oldtimergutachten erhalten Sie hier .

     

    Bild: pixabay

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