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    Die Immobilienmythen
    Bild: Philipp Lipiarski

    Die Immobilienmythen

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    By Sachwert-Redaktion on 6. August 2024 Aus dem Magazin

    Auszug aus dem Buch »Der Einzimmer-Millionär: Wie du gar nicht mehr verhindern kannst, reich zu werden« von Gerald Hörhan

    Es gibt eine Reihe von weitverbreiteten Ansichten zu Immobilien, die zwar wirtschaftlich dumm und falsch sind, aber trotzdem in den Köpfen der meisten Leute stecken. Damit sie deine Investmententscheidungen nicht blockieren, fasse ich sie hier kurz zusammen.

    Das Eigenheim ist dein wichtigstes Investment

    Wie schon mehrfach erwähnt, ist das Eigenheim in der Regel weder wirtschaftlich sinnvoll noch eine gute Geldanlage, außer du möchtest selbst in einem kleinen Loch mit 25 Quadratmetern in Frankfurt, Braunschweig oder Dornbirn leben. Beim Eigenheim bezahlst du alle Kosten aus nachversteuertem Geld, hast keine steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten und je größer und individueller das Eigenheim, desto geringer die Mietrendite. Zudem ist das Eigenheim meist nur schwer zu verkaufen – speziell große Wohnungen und Einfamilienhäuser – und zu allem Überdruss hast du noch viel Arbeit damit.

    Ein Beispiel: Im Sommer 2022 war ich in Stuttgart. Da erzählte mir mein Gesprächspartner stolz, dass er 2010 im Speckgürtel von Stuttgart ein Einfamilienhaus für 1,2 Millionen gekauft und es für 300 000 Euro saniert habe. Jetzt sei es 2,8 Millionen Euro wert – das beste Geschäft seines Lebens. Ich musste ihn bitter enttäuschen. 2010 gab es in Stuttgart kleine Einzimmerwohnungen für 50 000 Euro. Hätte er seine 1,5 Millionen Euro in diese kleinen Wohnungen investiert, hätte er 30 Stück mit je 450 Euro Monatsmiete erhalten können. Im Gesamten hätte er 13 500 Euro Monats- beziehungsweise 162 000 Euro Jahresmiete erzielt.

    Den gesamten Auszug aus dem Buch »Der Einzimmer-Millionär: Wie du gar nicht mehr verhindern kannst, reich zu werden« von Gerald Hörhan und weitere interessante Texte lesen Sie im aktuellen SACHWERT Magazin ePaper Ausgabe 140 -> LINK

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