Eine Kolumne von Christoph A. Scherbaum
Eine neue Studie belegt: Deutsche Anleger denken langfristig, verhalten sich in Krisen rational und haben das Sparbuch zu Recht hinter sich gelassen. Nur an einer Stelle hapert es noch. Dabei wäre die Lösung so einfach. Union Investment hat jüngst eine bemerkenswerte Studie veröffentlicht: 25 Jahre Anlegerverhalten in Deutschland, dokumentiert im hauseigenen Anlegerbarometer. Die Zahlen sind eindeutig: Deutsche Sparer werden erwachsen. Sie verlassen das Sparbuch, entdecken die Kapitalmärkte, nehmen die Altersvorsorge selbst in die Hand. Das ist erfreulich – und verdient Anerkennung. Doch bei aller Freude muss eine unbequeme Frage gestellt werden: Sind teure Finanzprodukte wirklich der beste Weg für langfristigen Vermögensaufbau? Oder gibt es einen einfacheren, günstigeren, transparenteren Weg? Spoiler: Den gibt es. Und er heißt Baustein-Aktien.
Altersvorsorge bleibt Spitzenziel
84 Prozent der Deutschen sparen für die Altersvorsorge – 25 Jahre lang nahezu durchgängig das wichtigste Sparziel. Im zweiten Quartal 2025 erreichte es sogar einen Rekordwert von 87 Prozent. Gleichzeitig stirbt das Sparbuch aus: 2001 besaßen es noch 86 Prozent der Befragten, heute nur noch 60 Prozent. Der Fondsbesitz stieg im gleichen Zeitraum von 50 auf 66 Prozent, Aktienbesitz kletterte von 27 auf historische 35 Prozent. 46 Prozent glauben heute, mit Fonds das Sparziel Altersvorsorge am besten zu erreichen – 2001 waren es nur 18 Prozent. Das klingt nach Fortschritt. Und es ist einer. Aber ist es wirklich der beste Weg?
Den gesamten Beitrag »Das teure Missverständnis der deutschen Sparer« und weitere interessante Texte lesen Sie im aktuellen SACHWERT Magazin ePaper Ausgabe 163 -> LINK
Beitragsbild: Depositphotos / jittawit21
