Bernd Nobis: Mit Popcorn und Ballons durch die Krise

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So funktioniert die Investition in Popcorn- und Folien-Ballon-Automaten

In 2017 zog plötzlich ein altvertrauter Duft durch Freizeitparks, Einkaufszentren und geschäftige Bahnhofsgebäude. Der Duft der Kinobesuche in der Kindheit und Stunden unbeschwerter Freude mit Freunden waberte aus einem Popcorn-Automaten und zauberte ein entspanntes Lächeln auf die Gesichter. 2020: Lächelnd betrachtet eine alte Dame den Folienballon, der am Fußende ihres Pflegeheimbettes angebunden schwebt. Rummelplatz und Zuckerwatte, Karussell und Fami­lienglück gepackt in einen zart­knisternden Gasballon. Ihre kleine Enkelin hat ihn ihr beim letzten Besuch mitgebracht und ihr verschwörerisch ins Ohr geflüstert: „Oma, der fliegt, bis ich wiederkomme und dann gibt’s einen Neuen!“

Möglich werden solche Erlebnisse dank dem schwäbischen Erfinder und Automatenbauer Frank Hebe, der unermüdlich danach sucht, ethisch einwandfreie Weltneuheiten mit dem gewissen Kinderglück-Bonus zu entwickeln. So entstanden die Automaten Popppy, der vegan und fettfrei frisch aufgepopptes Popcorn produziert und Ballooony, der Folien­ballon-Automat, der den gewünschten Ballon erst auf Geldeinwurf mit Helium befüllt, sodass er extra lange fliegt.

Den bundesweiten Vertrieb übernahm von Anfang an Bernd Nobis mit seiner ­Firma Automaten-Einkommen. Was sowohl dem Erfinder als auch dem Vertriebler wichtig ist: Wer die Automaten kauft, wird nicht allein gelassen. Sie verstehen sich als „Automatenfamilie“, die zusammensteht. Das zeigt sich vor allem in der Krise, wie Dr. Jürgen Koubik, einer der Automatenbesitzer und erfahrener Investor schwärmt: „Die Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen und trotzdem bekomme ich 0,5 % Ausgleichszahlung auf das Nettoinvestment für jeden Monat Stillstand obendrauf gelegt. Die Mieten sind nicht verloren, sondern werden nachgezahlt, wenn die Automaten wieder laufen. So ein Entgegenkommen hab ich noch nirgendwo anders erlebt.“ Folgerichtig hat er trotz des Lockdowns weitere Automaten erworben.

Aber wie läuft das Geschäft eigentlich ab? Es geht um eine Investition in pfiffige Automaten. Der Investor erwirbt die Verkaufsautomaten und vermietet sie an die ­Firma VendingJet. VendingJet übernimmt den kompletten Betrieb. Das beinhaltet sowohl die Wartung, Reparatur und Auffüllung der Automaten als auch die Standortsuche, Standortpflege sowie Transport, Aufstellung und Kasse. Der Automaten-Eigentümer hat keinen weiteren Arbeitaufwand und erhält jeweils am 15. des Folgemonats seine Miete überwiesen.

Den gesamten Artikel „Bernd Nobis: Mit Popcorn und Ballons durch die Krise“ finden Sie in der aktuellen Ausgabe vom Sachwert Magazin ePaper Nr. 98 -> LINK