AKTUELL
    • Der stille Killer Ihres Anlageerfolgs
    • »Emotional Yield« hoch, reale Gewinne niedrig – Studie relativiert Investment-Mythen
    • Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen
    • Westliche Allianz für Rohstoffe: Warum Europa und die USA ihre Versorgung neu organisieren
    • Das teure Missverständnis der deutschen Sparer
    • Wohlstand neu denken: Mehrheit sieht Reformbedarf – Sicherheit und Lebensqualität gewinnen an Bedeutung
    • Iran-Krieg verteuert Hausbau: Materialpreise und Energie treiben Kosten spürbar nach oben
    • Rohstoff-Deal im Erzgebirge: 150 Millionen Euro für Wolfram-Projekt in Pöhla
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin

    Wie man Trendlinien beim Traden einsetzt

    0
    By Sachwert-Redaktion on 5. März 2019 Wissen

    Viele Privatpersonen und Unternehmer interessieren sich heutzutage für Investments in Wertpapiere oder andere Anlageoptionen. Für eine rentable und erfolgreiche Geldanlage muss man sich jedoch gut über potenzielle Investments informieren, um diese zu vergleichen. Hierfür kommen viele analytische Hilfsmittel zum Einsatz, mit denen man die Märkte und Kursverläufe analysieren kann. Eines dieser Tools ist die sogenannte Trendlinie. Dieser Artikel erklärt, was genau eine Trendlinie ist, wie man diese effektiv zum Handeln mit Wertpapieren und Co einsetzt und inwiefern man Trendlinien überwachen kann, um gut geplante Investmententscheidungen zu treffen.

     

    Was sind Trendlinien?

    Eine Trendlinie ist ein statistisches Hilfsmittel, mit dem Investoren den Kursverlauf von diversen Investments analysieren können. Werden Trendlinien richtig und effektiv eingesetzt, können sie sehr aufschlussreich sein und zu Kauf- und Verkaufsentscheidungen beitragen. Um eine Trendlinie zu erstellen, muss man min. zwei Swing-Höchstwerte oder min. zweiSwing-Tiefstwerte über ein bestimmtes Zeitintervall mit einer geraden Linie verbinden. Als Swing-Höchst- und Tiefstwerte werden die Spitzen und Tiefpunkte der Zickzack-Linien des Kursverlauf beschrieben. Nach dem Erstellen der Trendlinie ist sicherzustellen, dass kein anderer Tiefst- oder Höchstwert die Linie kreuzt. Ansonsten liegt ein Fehler vor. Die Trendlinie zeigt entweder einen steigenden, konstanten oder fallenden Kurs. Je mehr Punkte die Linie verbindet, desto aussagekräftiger der Trend. Es können auch mehrere Trendlinien über unterschiedliche Zeitintervalle gezeichnet werden.

     

    Trendlinien zum Handeln benutzen

    Durch das akkurate Erstellen von Trendlinien können Investoren wertvolle Informationen zum Kursverlauf erhalten, die zu wichtigen Investmententscheidungen beitragen können. Dies gilt besonders für Anlageoptionen mit kurzfristigen Preisschwankungen, wie zum Beispiel Forex und Kryptowährungen. Anhand von Trendlinien kann man erkennen, zu welchen Zeitpunkt ein Kauf oder Verkauf günstig ist. Während eines steigenden Kurses kann ein Mindestwert, der die Trendlinie schneidet, auf eine Kaufgelegenheit hinweisen. Trifft hingegen ein Höchstwert auf eine sinkende Trendlinie, kann dies ein Indiz für eine mögliche Verkaufsgelegenheit sein. Dies ist ein relativ einfaches Prinzip, weswegen Trendlinien besonders für neue Investoren ein interessantes Hilfsmittel sind. Allerdings ist die Präzision nicht immer ausreichend, weswegen Investoren auch andere Faktoren und Hilfsmittel in ihre Entscheidungen einbeziehen sollten.

     

    Trendlinien überwachen

    Um das Potenzial von Trendlinien auszunutzen, müssen diesen regelmäßig überwacht werden, um die richtigen Investmententscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Hierfür kann man entweder eine Finanzwebseite oder eine Börsen App verwenden. Mit diesen kann man den Kursverlauf diverser Wertpapiere, Kryptowährungen, Forex und anderen Anlageoptionen in Echtzeit verfolgen. Mit den Anwendungen einiger Anbieter kann man sogar automatisch Trendlinien einblenden. Ist dies nicht möglich, lassen sich diese jedoch auch manuell hinzufügen. Manche dieser Apps bieten Investoren außerdem die Möglichkeit, direkt in der Anwendung Kauf- und Verkaufsorders zu platzieren, um schnelles Traden zu ermöglichen.

    Alles in allem sind Trendlinien ein effektives Hilfsmittel zur Analyse von Kursverläufen. Sie sind sowohl für erfahrene als auch neue Investoren interessant und können dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt für Investmententscheidungen abzupassen. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Trendlinien verlassen, da diese den generellen Trend nicht immer präzise repräsentieren. Mit diversen Apps und Webseiten kann man Kursverläufe verschiedener Anlageoptionen überwachen, Trendlinien hinzufügen und oft sogar direkt Kauf- oder Verkaufsorder platzieren. Dies macht das Traden sehr viel einfacher und schneller.

     

     

    Bild: Depositphotos.com/SergeyNivens

    Related Posts

    Der stille Killer Ihres Anlageerfolgs

    Wohlstand neu denken: Mehrheit sieht Reformbedarf – Sicherheit und Lebensqualität gewinnen an Bedeutung

    KI und Quantencomputer stellen Kryptowährungen infrage: Neue Technologien könnten bestehende Verschlüsselungssysteme aushebeln

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    30. April 2026

    Der stille Killer Ihres Anlageerfolgs

    30. April 2026

    »Emotional Yield« hoch, reale Gewinne niedrig – Studie relativiert Investment-Mythen

    29. April 2026

    Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen

    28. April 2026

    Westliche Allianz für Rohstoffe: Warum Europa und die USA ihre Versorgung neu organisieren

    27. April 2026

    Das teure Missverständnis der deutschen Sparer

    Copyright 2026 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.