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    Bolivien ist McDonalds-frei

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    By Sachwert-Redaktion on 19. Januar 2016 Panorama

    Wer in Bolivien seinen Burger mit Pommes genießen will, wird wohl in Zukunft Pech haben. McDonalds packt nach 14 Jahren Minusgeschäften die Koffer und schließt die letzten bolivianischen Filialen.

    Die Bolivianer haben seit der Eröffnung des ersten McDonalds-Restaurants in großer Einigkeit einen weiten Bogen um die goldenen Bögen gemacht. Auch groß angelegte Werbekampagnen des Fastfood-Riesen änderten nichts daran, dass die Bevölkerung seine Produkte rundweg als nicht vertrauenswürdig ablehnten. Die zu über die Hälfte indigen stämmige Bevölkerung ist sich sicher, dass Fastfood, das in Massenproduktion und so kurzer Zeit zubereitet wird, schlicht nicht gesund sein kann – womit sie ja auch recht hat – und schon allein deshalb sein Geld nicht wert ist. Dabei hatte McDonalds mit extrem niedrig angesetzten Preisen sein Möglichstes getan, um Kundschaft zum Konsum zu verführen.

    Nun ist es nicht einmal so, dass den Einheimischen das Essen nicht geschmeckt hätte. Die Ablehnung von Big Mac, Chicken McNuggets und Co. liegt in der Kultur und Eigenwahrnehmung der Einwohner des südamerikanischen Landes begründet, die traditionell sehr viel Wert darauf legen, ihren Körper gesund zu erhalten und deshalb sehr bewusst darauf achten was sie essen und wie dieses Essen und seine Qualität ihre Gesundheit beeinflusst. Die Qualität des Essens hängt in großem Maße von seiner Produktion und Zubereitung ab.

    Die „restructured meat technology“, zu Deutsch „umstrukturierte Fleischtechnologie“, die McDonalds und ähnliche Ketten benutzen, heißt nichts anderes, dass in den Pressfleischbulletten der Anteil von Muskelfleisch (aus Massentierhaltung) bei unter der Hälfte liegt, während der Rest der geschreddertem Masse aus Wasser, pflanzlichem Öl, Gluten, Salz, Backtriebmitteln und einer Würzmischung besteht. Liest sich erst mal ganz vernünftig und appetitlich, wenn man nicht weiß, dass das Ganze mit Protein zusammengeklebt wird, das ein Auszug aus einer Mischung aus Innereien, Därmen und Knorpeln ist. Kein Wunder, dass den gesundheitsbewussten Bolivianern der Appetit verging – eine Achtung vor der eigenen Gesundheit, von der der Rest der Welt nur lernen kann.

     

     

    Bild: Pixabay

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