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    Gold, Geld, Gemälde: Streit um Benkos Stiftung eskaliert

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    By Redaktion on 4. Mai 2026 Panorama

    Im Umfeld der Insolvenz des österreichischen Unternehmers René Benko rückt die Ingbe-Stiftung zunehmend in den Mittelpunkt. Die Stiftung, in der erhebliche Vermögenswerte gebündelt sind, steht im Zentrum eines komplexen Streits um Eigentumsrechte und Zugriffsmöglichkeiten.

    Im Zuge der Aufarbeitung wurden zuletzt Schließfächer in Liechtenstein geöffnet. Dabei kamen Vermögenswerte in Höhe von rund 16 Millionen Euro zum Vorschein – darunter Goldbarren im Wert von etwa 14 Millionen Euro sowie Bargeld in verschiedenen Währungen.

    Die Ingbe-Stiftung wurde 2014 gegründet und dient als Vermögensvehikel im Umfeld der Familie Benko. Begünstigte sind insbesondere Familienmitglieder, darunter seine Mutter und seine Ehefrau. Gleichzeitig ist unklar, inwieweit die dort gebundenen Werte Teil der Insolvenzmasse werden können.

    Genau hier liegt der Kern des Konflikts: Der Insolvenzverwalter versucht, Zugriff auf die Vermögenswerte zu erhalten, während die Stiftung argumentiert, dass diese rechtlich getrennt seien und nicht Benko selbst gehörten. Eine gerichtliche Klärung in Liechtenstein steht noch aus.

    Die Dimension reicht jedoch über die aktuell gefundenen Millionen hinaus. Recherchen legen nahe, dass in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel – teils dreistellige Millionenbeträge – aus dem Signa-Umfeld in die Stiftung geflossen sind.

    Neben Gold und Bargeld umfasst das Vermögen auch Sachwerte wie Immobilien und Kunstwerke. Teile der Sammlung, darunter hochpreisige Gemälde, wurden zwischen verschiedenen Stiftungen verschoben – ein Vorgang, der die Nachvollziehbarkeit zusätzlich erschwert.

    Der Fall zeigt exemplarisch, welche Rolle Stiftungsstrukturen im internationalen Vermögensmanagement spielen können. Sie bieten rechtliche Abschirmung, erschweren jedoch gleichzeitig im Krisenfall den Zugriff durch Gläubiger.

    Damit wird die Ingbe-Stiftung zu einem zentralen Baustein im Gesamtkomplex rund um den Zusammenbruch des Signa-Imperiums – und zu einem Prüfstein dafür, wie transparent und durchlässig solche Konstruktionen im Ernstfall tatsächlich sind.

    SK

    Bildbeitrag: IMAGO / Eibner Europe

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