Wohndenkmäler – Alte und neue Werte zugleich

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Sie haben bereits seit Jahrhunderten Ihren Wert bewiesen, in guten Stadtlagen, früher wie heute, die Wohndenkmäler.
Jetzt sind sie wieder begehrt, die Immobilien, das Betongold, die Bestands- und Sachwerte, oder wie auch immer diese Anlageklasse gerne bezeichnet wird. Begehrt, wichtig und vom Wert her sicher waren sie jedoch schon immer. Viele Zeugen vergangener Epochen haben

ihren Standort auch heute noch in begehrten Innenstadtlagen, die Wohndenkmäler. Wenn auch manche Objekte sich in einem sehr bedauerlichen Zustand befinden, so können Sie mit viel Liebe und Erfahrung zu altem Glanz und modernster Wohnkultur wachgeküsst werden. Zur Freude der Bewohner und Kapitalanleger.

Das Unternehmen Thamm & Partner GmbH beschäftigt sich seit über 25 Jahren genau mit diesem Immobilientyp. Schon fast so traditionsreich wie die Objekte selber.

Als Beispiel des Altstadtprojektes Lindenstraße in Potsdam ist sehr gut zu erkennen, dass Denkmalschutz auch einen wesentlichen Beitrag zum gefüllten Geldbeutel der Anleger leistet. Auch wenn es den Finanzminister schmerzt, die Sonderabschreibungen auf Denkmalschutzaufwendungen sind teilweise erheblich, wie man an diesem Beispiel errechnen kann, sind dies rund 1,6 Mio. Euro.

UNESCO-Welterbe
Fast über zwei Jahrhunderte hinweg schufen die besten Künstler ihrer Zeit im Auftrag der brandenburgisch-preußischen Herrscher ein faszinierendes Ensemble von Schloss- und Gartenanlagen in der Residenzstadt Potsdam. Mit insgesamt 500 Hektar großen Parks und seinen ca. 150 Bauwerken, deren Entstehung sich über die Zeitspanne von 1730 bis 1916 erstreckt, bildet die Gesamtlage von Potsdam ein Kulturgut von außergewöhnlicher Qualität. Dort entwickelt Thamm & Partner das Altstadtprojekt Lindenstraße.

Das Projekt umfasst die beiden nebeneinander liegenden Grundstücke der baumbestandenen Lindenstraße 14 und 15, mit einer Gesamtgröße von 1.187 qm und einer Gesamtwohn- und Geschäftsfläche von 1.608 qm, nur 10 Meter von der Fußgängerzone Brandenburger Straße entfernt.

Die an der Straße liegenden denkmalgeschützten Gebäude wurden im Jahre 1739 unter Kaiser Friedrich I. erbaut. Denkmalschutzauflagen erwarten, dass die im Parterre und zur Straße hin orientierten liegenden Geschäfts- bzw. Gewerberäume erhalten bleiben, sodass ein interessanter Nutzungsmix entsteht. Die Gesamtnutzungsfläche der denkmalschutzrelevanten Gebäude beträgt 1.224 qm.

Im Garten des Grundstückes Lindenstraße 14 entsteht, inmitten der historisch gewachsenen Baustruktur, ein neugebautes Gartenhaus mit drei sehr gut geschnittenen Wohnungen und einer zusätzlichen Gesamtwohnfläche von 384 qm.

Sanierung und Ausbau
Zu Zeiten von Friedrich I. waren die damals erbauten Wohnungen sehr modern, heute ist es modern, in diesen zu wohnen. Vorausgesetzt, diese Antiquitäten werden in ihrer Größe und Ausstattung den heutigen Anforderungen angepasst und die Haustechnik dem derzeitigen Stand der Technik entsprechend erneuert. Selbstverständlich ist der von Thamm & Partner geplante Ausbaustandart an den heutigen gehobenen Ansprüchen seiner künftigen Bewohner ausgerichtet.

Die Objekte werden vollständig kernsaniert und modernisiert. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen zur Wärmedämmung, die Erneuerung der Türen und Fenster, der Einbau einer Heizungsanlage sowie der Erneuerung des gesamten Sanitärbereiches und der Elektroinstallation. Die Sanierung dieses bedeutenden Objektes wird für den Charakter der Lindenstraße ein wichtiger Beitrag sein.

Preise, Sonderabschreibungen
Das Gesamtobjekt kann schlüsselfertig zum Preis von 5,05 Mio. Euro inkl. hochwertiger Gebäudetechnik und Ausstattung erworben werden. Alle Risiken, die sich aus dem Denkmalschutz ergeben, gehen zu Lasten des Bauträgers. Auf 12 Jahre sind rund 3,50 Mio. Euro an Sonder-AfA und Lineare Abschreibung geltend zu machen.

Das Gesamtobjekt ist so aufbereitet, dass es sich für unterschiedliche und ertragreiche Exitstrategien, z.B. nach dem Ablauf der Denkmalschutz-AfA, eignet.

Aufgrund der hervorragenden innerstädtischen Lage in der attraktiven und wachstumsstarken Stadt Potsdam erwirtschaftet dieses Objekt eine beachtliche Gesamtrendite und ist ein sicheres Anlageprojekt. Das „Altstadtprojekt Lindenstraße“ ist das letzte große Denkmalobjekt in dieser erstklassigen Lage Potsdams.

Von Günter W. Reichelt
Artikel veröffentlicht 02.08.2011