Der Goldpreis setzt seinen Höhenflug fort und liegt aktuell bei rund 2.854,60 US-Dollar pro Feinunze (Stand: 28. Februar). Seit Jahresbeginn ist der Wert des Edelmetalls um etwa zwölf Prozent gestiegen. Zahlreiche Zentralbanken stocken wohl deshalb ihre Goldreserven weiter auf. Eine Analyse von Bestbrokers auf Basis von Daten des World Gold Council (WGC) zeigt, welche Länder 2024 am meisten Gold gekauft haben. Die fünf größten Goldkäufer 2024 1. Polen Mit einem Zukauf von 89,54 Tonnen Gold führt Polen die Liste der größten Goldkäufer an. Das entspricht einer Steigerung der Reserven um fast 25 Prozent. Geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der anhaltende Krieg in…
Autor: Sachwert-Redaktion
Immobilienexperte Thomas Knedel im Interview Die Immobilienbranche – was früher als sicherer und einfacher Hafen für Investoren galt, erlitt 2022 einen schweren Rückschlag, von dem sich der Markt auch heute noch nicht vollständig erholt hat. Die Zinsen stiegen immer weiter an, woraufhin die Lust der Käufer und Verkäufer immer weiter abnahm. Mittlerweile beruhigt sich die Lage zwar wieder, an vielen Investoren ist die Krisenzeit aber nicht vollkommen spurlos vorbeigegangen. Thomas Knedel, Mitgründer von Triamis, ist jedoch der Meinung, dass die Branche daraus zahlreiche Lektionen für die Zukunft ziehen konnte. Wie genau diese aussehen, hat er in unserem Interview verraten. Herr…
Kaum ein Asset hat die Anleger in jüngster Vergangenheit mehr Nerven gekostet, als die Immobilien – der sichere Hafen, das erzkonservative Betongold. In der Krise haben aber nicht nur kaufwillige Anleger geschwitzt, auch potente Baufirmen und Projektentwickler sind in Schwierigkeiten geraten oder ganz verschwunden. Das ist für die gesamte Wirtschaft tragisch. Zudem sind nicht wenige Vorhaben zum Kauf von Immobilien aufgrund von Inflation, gestiegener Baukosten und Zinsen gescheitert, das betraf Kleinanleger genauso wie Investoren. Ist der Sturm nun vorbei? Und wie geht es nun weiter? Dazu haben wir den Immobilienexperten Thomas Knedel befragt. In unserem Cover-Interview analysiert er die Situation und die Chancen,…
Die USA und die Ukraine haben sich auf ein Rohstoffabkommen geeinigt, das den USA Zugang zu strategisch wichtigen Ressourcen der Ukraine, einschließlich Seltener Erden, Öl und Gas, gewährt. Dieses Abkommen könnte bereits am Freitag unterzeichnet werden, wenn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Washington reist, um das Dokument gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump zu unterzeichnen. Ursprünglich forderten die USA eine vollständige laut verschiedener Medienberichte Kontrolle über einen Investitionsfonds und verpflichtende Lieferungen im Wert von 500 Milliarden Dollar. Stattdessen sieht das Abkommen nun die Einrichtung eines gemeinsam verwalteten Fonds vor, in den 50 Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf staatlicher Rohstoffe…
US-Präsident Donald Trump will das Handelsdefizit der USA reduzieren. Nach dem Prinzip der »reziproken Zölle« sollen Abgaben überall dort steigen, wo die USA niedrigere Sätze verlangen als ihre Handelspartner. Besonders betroffen wären die EU sowie Schwellenländer wie Indien, Brasilien und Argentinien. Laut einer in einer Pressemitteilung bekannt gegebenen Analyse des Kreditversicherers Allianz Trade könnten Unternehmen in der EU im Falle wechselseitiger Zölle mit durchschnittlich 13 Prozentpunkten höheren Abgaben rechnen. Besonders die Autoindustrie steht im Fokus: Während die USA derzeit nur 2,5 Prozent Einfuhrzoll auf Pkw erheben, setzt die EU zehn Prozent an. Die USA könnten diesen Satz angleichen. Die Trump-Regierung…
Nach der Bundestagswahl fordert Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, von der neuen Großen Koalition ein umfassendes Bauprogramm im Milliardenbereich. Dabei müsse insbesondere der Wohnungsbau gefördert werden, sagte er in einem Interview mit der »Wirtschaftswoche«. Dazu gehörten laut ihm zinsvergünstigte Kredite von unter einem Prozent für die Wohnungswirtschaft sowie attraktive Sonderabschreibungen für private Investoren. Ein weiteres zentrales Anliegen sei die Finanzierung der Autobahngesellschaft, die bereits 2025 mit zusätzlichen 1,5 Milliarden Euro ausgestattet werden sollte. Dadurch könnten bereits fertig geplante Ausschreibungen unmittelbar realisiert werden, um der Bauwirtschaft einen konjunkturellen Impuls zu geben. Laut Hübner könnten auch der Wohnungsbau und…
Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des Investors Warren Buffett (94) hat zum dritten Mal in Folge einen Rekordgewinn erzielt. Der Betriebsgewinn des Unternehmens stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 47,44 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Ein wesentlicher Faktor für diesen Anstieg sollen die Erträge aus dem enormen Barvermögen von Berkshire sein, das Ende 2024 mit 334,2 Milliarden Dollar einen neuen Höchststand erreichte. Buffett betonte, dass das Unternehmen besser abgeschnitten habe als erwartet – trotz rückläufiger Gewinne bei 53 Prozent der 189 Geschäftsbereiche. Im vierten Quartal 2024 verzeichnete Berkshire einen Anstieg des Betriebsgewinns um 71…
Ein Gastbeitrag von Claus Vogt Gold befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend und dafür gibt es gute Gründe. Kurz vor Weihnachten 2017 haben wir in einer Themenschwerpunkt-Ausgabe 27 Argumente aufgeführt, die damals für einen Anstieg des Goldpreises sprachen. Gold kostete damals 1.067 Euro pro Unze. Aktuell sind es 2.828 Euro. Der Goldpreis ist in diesen sieben Jahren also um 165 Prozent gestiegen. Ich hoffe, Sie konnten von dieser Hausse bereits angemessen profitieren. Nebenbei bemerkt ging es mit dem DAX im gleichen Zeitraum unter sehr viel stärkeren Schwankungen nur um 70 Prozent nach oben. Starke Argumente sprechen für Gold Interessanterweise gelten…
Ein Gastbeitrag von Claus Vogt Der S&P 500, der NASDAQ 100 und der DAX sind im Dezember 2024 auf Rekordhochs gestiegen. Dabei hat auch die fundamentale Überbewertung der US-Börse neue Rekorde aufgestellt, während die Umsätze an den hochriskanten Optionsmärkten förmlich durch die Decke gegangen sind und unsere Risikoindikatoren die höchste Alarmstufe anzeigen. Trotz dieser offensichtlichen spekulativen Übertreibungen deutet aus charttechnischer Sicht im Moment noch wenig auf das unmittelbar bevorstehende Ende dieser Party hin. Topformationen oder sogar Crashmuster sind bei den gängigen Indizes noch nicht erkennbar. Doch das kann sich erfahrungsgemäß sehr schnell ändern und hat wenig zu bedeuten, da sich…
Der Druck auf den Wohnungsmarkt wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich noch einmal erheblich verschärfen. Davor warnte der Rat der Immobilienweisen bei der Vorstellung seines Frühjahrsgutachtens, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Man müsse jetzt durch ein Tal der Tränen, sagte Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft. Dieses Tal der Tränen liege daran, dass man eine riesige Lücke habe zwischen dem, was gebaut werden müsste und was eigentlich gebaut wird und auch in den nächsten Jahren auf den Markt kommt. Für 2024 ist laut Gutachten nur mit etwa 210.000 neu genehmigten Wohnungen zu rechnen, ein Rückgang von 45 Prozent gegenüber…