Die US-Regierung hat einen vorübergehenden Shutdown der Regierungsgeschäfte vorerst abgewendet. In der Nacht zu Freitag stimmte auch der Senat für einen zweiwöchigen Aufschub. Bis zum 22. Dezember muss jetzt eine langfristige Lösung gefunden werden. Zuvor stimmten auch die Vertreter des Repräsentantenhauses für eine Zwischenfinanzierung. In den nächsten Tagen müssen wichtige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Beispielsweise muss geklärt werden, was mit den sogenannten Dreamern passieren soll. Dabei geht um es junge Erwachsene, die als Kinder illegal in die USA eingewandert sind. Auch Trumps Steuerreform spielt dabei eine Rolle. Gegenwärtig versuchen Repräsentantenhaus und Senat ihre jeweiligen Gesetzesentwürfe abzugleichen. Sollte bis…
Autor: Sachwert-Redaktion
Der Brite James Howels ist fieberhaft auf der Suche nach seiner alten Festplatte, auf der 7500 Bitcoins gespeichert sind. Howels hatte den Rechner vor vier Jahren auseinandergebaut und die Einzelteile verkauft. Die Festplatte behielt er zwar, sie wurde anschließend bei einem Umzug allerdings verloren. Die Bitcoins haben aktuell einen Wert von rund 98 Millionen Dollar. Da er die Festplatte auf der Müllkippe vermutet, möchte er gerne dort nach ihr suchen. Doch die Gemeinde von Newport lehnt die Zustimmung bislang ab. Jetzt hat Howels sogar Kapitalgeber gefunden, um die Ausgrabungen zu finanzieren. Und die Gemeinde soll 50 Prozent des Bitcoin-Schatzes erhalten.…
Die EU-Kommission will offenbar die Maastricht-Kriterien aufweichen und damit hochverschuldeten Ländern mit einer schwachen Wirtschaftsleistung unter die Arme greifen. Gleichzeitig würde die Verschuldung dramatisch ansteigen. Medienberichten zufolge soll die Defizitgrenze von maximal drei Prozent der Wirtschaftsleistung zukünftig für die gesamte Eurozone und nicht mehr für einzelne Länder gelten. Derzeit liegt das Defizit für die gesamte Eurozone nur bei 1,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre damit genug Spielraum vorhanden um die Neuverschuldung dramatisch anzuheben. Rein rechnerisch um rund 210 Milliarden Euro. Auch in den kommenden Jahren könnte die Neuverschuldung damit dramatisch ansteigen, ohne das ein Land…
Venezuela steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Die Inflation ist in schwindelerregende Höhen gestiegen, die Konjunktur befindet sich in einer Abwärtsspirale. Um der schweren Krise zu entkommen, bringt Venezuela jetzt eine eigene Kryptowährung auf den Markt. Hinter dem sogenannten Petro steckten die natürlichen Ressourcen des Landes wie beispielsweise Öl und sei eine Antwort auf die finanziellen Blockaden der USA. Wann genau der Petro eingeführt werden soll, ist noch unklar. Unterdessen steigt die bekannteste Kryptowährung, der Bitcoin, auf immer neue Rekordstände. Hintergrund der jüngsten Rallye ist die Ankündigung der US-Terminbörse CME, mit dem Handel von Bitcoin-Futures am 18. Dezember zu…
Am Sonntag ist der erste Advent. Damit beginnt auch gleichzeitig die heiße Phase für das Weihnachtsgeschäft der Unternehmen und des Einzelhandels. Insgesamt werden die Deutschen in den kommenden Wochen rund 49 Milliarden Euro ausgeben. Davon mittlerweile 12 Milliarden über das Internet. Das beliebteste Geschenk ist auch weiterhin das Buch mit einem Anteil von 35 Prozent. Dich dahinter kommen Speilwaren mit 34 Prozent. Auf Platt drei kommt Bekleidung mit einem Anteil von 29 Prozent und und Gutscheine mit 26 Prozent. In absoluten Zahlen liegt allerdings das Bargeld auf dem ersten Platz. Im Durchschnitt verschenken die Deutschen in diesem Jahr voraussichtlich 238…
Bundesweit ziehen die Immobilienpreise so stark an wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Preissteigerungen von zehn Prozent und mehr innerhalb von 12 Monaten sind keine Seltenheit. Während bislang die Preise überwiegend in den größeren Metropolen gestiegen sind, ziehen die Preise jetzt auch bundesweit an. Die Deutsche Bundesbank warnt in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht nun vor Übertreibungen und einer Preisspirale. Und damit vor einer Preisblase. In Großstädten käme es bereits zu Übertreibungen von 30 Prozent. Dies würde sich jetzt auch auf die Fläche ausweiten. Welche Risiken von einer Übertreibung am Immobilienmarkt ausgehen, könne die Bundesbank nicht vollständig beurteilen. Da es nicht genügend Statistiken…
Bitcoin hat zum ersten Mal in der Geschichte die Marke von 10.000 Dollar geknackt. Auf einzelnen Handelsplattformen stieg die Digitalwährung in der Spitze bis auf knapp 10.200 Dollar. Damit hat sich Bitcoin seit Jahresanfang verzehnfacht. Grund für den jüngsten Schub sind Spekulationen über einen Future, der noch in diesem Jahr von der US-Börse Chicago Mercantile Exchange CME aufgelegt werden könnte. Damit können Anleger auf weitere steigende oder auch fallende Kurse wetten. Besonders institutionelle Anleger könnten Bitcoin dann über dieses Finanzprodukt handeln, und müssten nicht direkt in Bitcoin investieren. Zudem rechnen viele Marktteilnehmer schon bald mit einem indexbasierten Fonds ETF auf…
Italien droht zum Risiko für den ganzen Euroraum zu werden, so die sonst eher diplomatisch und zurückhaltend auftretende EU-Kommission. Das Land sei die große Schwachstelle Europas. Grund sei die immense Verschuldung von 2,2 Billionen Euro. Das ist ein neuer Rekordstand und 132 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Die EU-Kommission überprüft derzeit die Haushaltspläne aller EU-Staaten. Auch Frankreich, Österreich, Belgien, Portugal und die Slowakei bereiten der Kommission Sorgen. Diese Länder werden im kommenden Jahr den Stabilitätspakt reißen. Keine Beurteilung gab es für Griechenland weil das Land noch immer Milliardenhilfen von anderen Ländern bekommt. Keine Beanstandungen gibt es dagegen bei Deutschland, Finnland, Lettland,…
Der Internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB) veröffentlicht einmal im Jahr die Liste der gefährlichsten Banken der Welt. Dabei werden die Institute auf ihre Größe und ihre Vernetzung innerhalb der Finanzbranche untersucht, bewertet und in Kategorien eingestuft. Je stärker die Vernetzung und je größer das Institut, desto stärker die Kettenreaktionen und Schockwellen, die durch eine Pleite oder Schieflage ausgelöst werden könnten. Und damit zu einer erneuten schweren Belastung für das gesamte globale Finanz- und Weltwirtschaftssystem führen können. Wie vor rund zehn Jahren. Als die Pleite von Lehman Brothers die schwerste Weltwirtschaftskrise seit Jahrzehnten auslöste. Unter den Folgen leidet die Welt noch…
Wer bauen will, braucht ein Stück Land. Und in einigen Städten einen großen Batzen Geld dafür. Wer beispielsweise in München ein Bauland kaufen möchte, zahlt im Durchschnitt 2148 Euro pro Quadratmeter. Bei einem 500 Quadratmeter großen Grundstück ist das mal eben gut eine Million Euro. Damit liegt München als teuerste Stadt Deutschlands weit vorne auf dem ersten Platz. Dahinter folgen unter anderem Stuttgart (961 Euro), Düsseldorf (911 Euro) und Hamburg (655 Euro). Ganz anders die Situation beispielsweise in Recklinghausen, wo der Quadratmeter Bauland nur 33 Euro kostet. Ein 500 Quadratmeter großes Grundstück lässt sich demnach dort schon für 16.500 Euro…