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    Immobilien: Metropolen und Alpenrand bleiben Millionären vorbehalten
    Bild: Depositphotos / DaLiu

    Immobilien in Metropolen und Alpenrand kaum noch erschwinglich

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    By Sachwert-Redaktion on 31. Juli 2025 Immobilien

    Trotz rückläufiger Immobilienpreise bleiben Eigentumswohnungen und Häuser in den sieben größten deutschen Städten sowie deren Umland weiterhin kaum bezahlbar. Auch der oberbayerische Alpenrand zählt zu den teuersten Regionen. Das zeigt der aktuelle Leistbarkeitsindex, den das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln gemeinsam mit dem Kreditvermittler Interhyp erstellt haben. Dieser Index bewertet die Erschwinglichkeit von Wohneigentum anhand des Verhältnisses von Immobilienpreisen zu den Einkommen vor Ort. Obwohl die Immobilienpreise im Vergleich zu 2023 gesunken sind, bleibt die Finanzierung für viele Käufer eine Herausforderung.

    Laut dem Index ist Holzminden im südlichsten Niedersachsen derzeit die erschwinglichste Kommune Deutschlands. Am anderen Ende der Skala liegt der oberbayerische Landkreis Miesbach, zu dem auch der Tegernsee gehört, eine Region, in der sich zahlreiche Millionäre, darunter Ex-FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß, niedergelassen haben, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Die hohen Preise dort sind vor allem auf die prominente Lage und die wohlhabende Klientel zurückzuführen.

    Der Index definiert eine Immobilie als »leistbar«, wenn Käufer höchstens 35 Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens für die Finanzierung aufwenden müssen. Für die Berechnung wurde der Wert 100 gesetzt, wobei dieser sich auf den oberen Bereich der mittleren Einkommensgruppe bezieht – im Beispiel München entspricht das einem Einkommen von etwa 80.000 Euro. Indexwerte unter 100 bedeuten, dass die Käufer mehr als 35 Prozent ihres Einkommens für die Kreditrückzahlung aufbringen müssen, was die Erschwinglichkeit einschränkt. Werte über 100 deuten auf eine bessere Bezahlbarkeit hin. Grundlage der Berechnungen sind regionale Einkommensdaten der Arbeitsagentur sowie die Immobilienpreise, die von Interhyp vermittelt werden.

    Das Bundesland mit der höchsten Erschwinglichkeit ist demnach das Saarland mit einem Indexwert von 151. Im Gegensatz dazu gilt Bayern mit einem Wert von 84 als unerschwinglich, gefolgt von Berlin mit 87. In der Rangliste der leistbaren Kommunen führt Holzminden mit einem Index von 174, während Miesbach mit nur 52 Punkten das Schlusslicht bildet. Alle sieben größten deutschen Städte liegen unter der Erschwinglichkeitsschwelle, mit Indexwerten zwischen 59 in München und 90 in Hamburg. Aufgrund des weiterhin niedrigen Neubaus von Wohnungen in Deutschland könnte sich die Lage voraussichtlich nicht verbessern.

    MK

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