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    Wiz-Gründer: Tempo als Prinzip und der Rekorddeal legen hohe Messlatte

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    By Redaktion on 1. Oktober 2025 Allgemein, Wissen

    Der israelisch-US-Cybersicherheitsanbieter Wiz setzt konsequent auf Geschwindigkeit – ein Führungsprinzip, das Mitgründer Assaf Rappaport aus seiner Militärzeit ableitet. Im Handelsblatt beschreibt das Management die Devise »Es muss in zwei Tagen fertig sein – egal, wie wir es machen« als kulturellen Kern: radikale Priorisierung, schnelle Iteration, hoher Output. Die Mentalität stammt aus der Eliteeinheit 8200 und prägt Team, Entscheidungswege und Produktentwicklung seit Gründung 2020. Zugleich erreicht Wiz eine für die Branche außergewöhnliche Skalierung: 2024 meldete das Unternehmen Hunderte Millionen Dollar ARR und peilte die Milliarde an, bevor es 2025 zum größten Cyber-Deal der Alphabet-Geschichte kam. Google vereinbarte im März die Übernahme von Wiz für 32 Milliarden US-Dollar in bar; Analysten verweisen auf die strategische Rolle für Google Cloud und die Validierung des Multi-Cloud-Sicherheitsansatzes.

    Der Schritt krönt eine Deal-Odyssee: 2024 hatte Wiz ein Alphabet-Angebot um 23 Milliarden US-Dollar verworfen und stattdessen zeitweise einen Börsengang ins Auge gefasst; VCs wie Thrive Capital und Cyberstarts profitieren nun stark vom Abschluss. Rappaport und Co-Gründer – allesamt 8200-Alumni und zuvor Gründer von Adallom – verankern Disziplin und Tempo im Organisationsdesign; Investoren sehen darin einen Wettbewerbsvorteil, der jedoch technische Schulden und Burnout-Risiken mit sich bringen kann. Dass Google die Produkte von Wiz weiterhin auch auf AWS und Azure unterstützen will, unterstreicht den Fokus auf Multi-Cloud-Relevanz über das eigene Ökosystem hinaus.

    SK

    Beitragsbild: IMAGO / NurPhoto

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