AKTUELL
    • Schluss mit dem Preisrutsch: Immobilienmarkt sendet erstes Aufwärtssignal
    • Silber vor möglicher Erholung – Kaufsignal in Sicht
    • KI und Quantencomputer stellen Kryptowährungen infrage: Neue Technologien könnten bestehende Verschlüsselungssysteme aushebeln
    • Bitcoin-Erfinder enttarnt? 17 Jahre Rätsel um Satoshi Nakamoto – nun gibt es neue Hinweise
    • In Ausstellung und Programm: Invest auf Wachstumskurs
    • Die Deutschen lieben ihr Grün – aber der klassische Garten wird seltener
    • Der nächste Rohstoffmarkt liegt im All: Mit der Rückkehr zum Mond wächst das Interesse an Ressourcen jenseits der Erde
    • Rohstoffkrise im Verborgenen: Helium wird zum strategischen Risiko
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin

    Glauben Sie, dass der Goldpreis manipuliert wird?

    0
    By Sachwert-Redaktion on 19. November 2018 Edelmetalle

    Von Claus Vogt

    Goldpreismanipulation und Bitcoin

    die Frage, ob der Goldpreis manipuliert wird, scheint viele von Ihnen zu beschäftigen. Jedenfalls wurde mir diese Frage auch auf der Edelmetallmesse am vergangenen Wochenende wieder mehrmals gestellt.

    Wer das Geschehen am Terminmarkt regelmäßig verfolgt, kann nur zu einer Antwort kommen: Ja, der Goldpreis wird ganz offensichtlich manipuliert. Es ist nämlich eine Tatsache, dass es am Goldmarkt schon seit vielen Jahren Auffälligkeiten gibt, die sehr deutlich auf Marktmanipulationen hinweisen.

     

    Normale Verkäufer agieren marktschonend

    Am auffälligsten sind immer wieder zu sehende große Verkaufsaufträge, die unlimitiert zu einer Zeit an den Markt gegeben werden, wenn dieser kaum liquide ist. Normale Verkäufer gehen so natürlich nicht vor. Sie sind stattdessen sehr bemüht, ihre Verkäufe möglichst marktschonend abzuwickeln, um einen guten Preis zu erzielen.

    Wer anders vorgeht, hat ganz offensichtlich auch ein anderes Ziel. Er will mit seiner Verkaufsorder einen möglichst starken Preisrückgang bewirken.

    Doch wer sollte das tun, wenn nicht Zentralbanker und Regierungen, die mit allen Mitteln den Bestand des Papiergeldsystems sichern wollen?

     

    Stecken Zentralbanken hinter diesen Machenschaften?

    Ich bin wenig empfänglich für Verschwörungstheorien. Deshalb habe ich erhebliche Zweifel, dass Zentralbanken hinter den Manipulationen stecken. Dass sie ein starkes Motiv haben, ist selbstverständlich richtig. Aber warum sollten sie ausgerechnet den kleinen Goldmarkt heimlich und konspirativ manipulieren? Wo sie doch völlig schamlos und im festen Glauben, das Richtige zu tun, beispielsweise die riesigen und volkswirtschaftlich so wichtigen Anleihenmärkte in aller Offenheit manipulieren und auch noch stolz auf diese Markteingriffe sind.

    Wer propagandistisch in der Lage ist, dem Volk ausdrücklich verbotene Staatsanleihenkäufe als geldpolitisches Ei des Kolumbus zu verkaufen, der sollte kein Problem damit haben, die breite Öffentlichkeit von der „Notwendigkeit eines niedrigen Goldpreises“ zu überzeugen, wenn er das denn wollte.

    Außerdem müsste es für eine solche Konspiration nach so vielen Jahren zahlreiche Mitwisser geben. Kaum zu glauben, dass sich darunter nicht jemand befinden sollte, der Beweise an die Öffentlichkeit trägt – sei es aus Idealismus, schlechtem Gewissen, Rache, Gewinnsucht, oder warum auch immer.

     

    Gewinnerzielungsmotiv ist die naheliegende Erklärung

    Es gibt eine sehr viel einfachere Erklärung für das auffällige Geschehen an den Terminmärkten: Mächtige Marktteilnehmer mit tiefen Taschen sowie besten Marktkenntnissen und Marktzugängen manipulieren die Kurse, um möglichst risikolos Gewinne einzustreichen. Wie genau das funktioniert, habe ich in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren schon im August 2015 ausführlich beschrieben, wie Sie in unserem Archiv nachlesen können.

    Den Zentralbanken kommt dabei allerdings auch eine nicht unerhebliche Rolle zu, indem sie erst gar nicht den Versuch unternehmen, dieses offensichtliche Treiben zu unterbinden. Denn per Gesetz sind Marktmanipulationen ja verboten – wenn sie nicht von Zentralbanken vorgenommen werden.

     

    Konspiration bei Bitcoin & Co.?

    Im Unterschied zum Goldmarkt beschleicht mich jedoch bei Bitcoin & Co. der Gedanke an eine Konspiration. Je intensiver ich mich mit den Kryptowährungen befasst habe, desto stärker wurde dieser Eindruck eines möglichen Zusammenhangs zwischen dem staatlichen Wunsch nach einem Bargeldverbot und dem anonymen Auftauchen von Bitcoin. Mehr dazu lesen Sie auf knapp hundert Seiten in meinem neuen kleinen Buch „Bitcoin & Co. Was Sie über Geld, Gold und Kryptowährungen wissen sollten“. Erhältlich im Buchhandel oder auf unserer Homepage – aber ganz bewusst nicht bei Amazon.

     

     

    Bild: Depositphotos.com/JohanSwanepoel

    Related Posts

    Silber vor möglicher Erholung – Kaufsignal in Sicht

    Gold fällt trotz Krise – der sichere Hafen bröckelt, obwohl geopolitische Risiken steigen

    Silber fällt – Starker US-Dollar und steigende Zinsen bremsen Edelmetall

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    17. April 2026

    Schluss mit dem Preisrutsch: Immobilienmarkt sendet erstes Aufwärtssignal

    14. April 2026

    Silber vor möglicher Erholung – Kaufsignal in Sicht

    13. April 2026

    KI und Quantencomputer stellen Kryptowährungen infrage: Neue Technologien könnten bestehende Verschlüsselungssysteme aushebeln

    10. April 2026

    Bitcoin-Erfinder enttarnt? 17 Jahre Rätsel um Satoshi Nakamoto – nun gibt es neue Hinweise

    9. April 2026

    In Ausstellung und Programm: Invest auf Wachstumskurs

    Copyright 2026 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.