Aktuell benötigt die globale Wirtschaft ca. 300.000 Tonnen Zinn im Jahr. Gefördert wird das Schwermetall hauptsächlich in Asien, aber auch in Südamerika und Afrika werden im großen Stil Zinn-Vorkommen abgebaut. Nennenswerte Vorräte befinden sich noch in Russland, aber auch zum Beispiel in Sachsen. Dort wurden vor einigen Jahren Reserven im Umfang von ca. 160.000 Tonnen entdeckt. Nichtsdestotrotz gestaltet sich die Gewinnung von Zinn immer aufwendiger, bei gleichzeitig stetig steigender Nachfrage auf dem Weltmarkt. Insbesondere in Indonesien, der weltweiten Nummer zwei der Förderländer, werden im dezentralen Abbau durch unzählige Klein- und Kleinstbergwerke irreparable Schäden an der Natur verursacht. Durch die unübersichtliche Situation und wenig motivierte Behörden in dem südostasiatischen Inselstaat wird kaum Kontrolle ausgeübt, Renaturierungs-Maßnahmen finden nicht praktisch statt.
Das Zinn sammelt Andreas Heubach auf zwei einfachen Wegen ein: Verkaufs-Interessenten können zum einen direkt im Ladengeschäft in unmittelbarer Nähe des Autobahnkreuzes »A3 A6 A9 Schwaig« vorbeikommen, Wiegen und Analyse persönlich mitverfolgen und den Ankaufsbetrag gleich in bar erhalten. Erscheint die Anfahrt zum Firmensitz in der Nähe von Nürnberg zu aufwendig und/oder die Menge zu gering, sendet Andreas Heubach DHL-Paketscheine per E-Mail zu, die dann für den unkomplizierten Versand genutzt werden können. Die Zahlung erfolgt umgehend per Online-Überweisung. Eintreffen, Auspacken und Wiegen der Zinn-Sendungen werden lückenlos per Videokamera dokumentiert. Andreas Heubach, der das Familienunternehmen in der 3. Generation führt, legt traditionell großen Wert auf transparente und seriöse Abläufe und hundertprozentige Kundenzufriedenheit. Privatverkäufer schlagen mit dieser Methode gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Abstellkammern und Dachböden werden unkompliziert »ausgedünnt«, gleichzeitig wird wieder Geld ins Portemonnaie gespült.