Der Goldpreis eilt von einem Rekordhoch zum nächsten. Den Goldhändlern werden die Münzen aus den Händen gerissen. Gold ETFs erfreuen sich enormer Beliebtheit. Dennoch führen die Goldminen derzeit ein Schattendasein und sind das „hässliche Entlein“ im Rohstoffsektor.
Historisch konnten Goldminen das physische Gold outperformen und es lässt sich ein Hebel von etwa 3:1 der großen Goldproduzenten gegenüber physischem Gold feststellen. Junior-Gesellschaften wiesen sogar einen Hebel von 5:1 auf. Seit 2008, insbesondere aber seit Beginn diesen Jahres ist die Situation paradox: Gold eilt von einem Hoch zum nächsten, die Goldminen hingegen mussten teils erhebliche Verluste in den ersten 6 Monaten diesen Jahres hinnehmen. Da kommt die Frage auf, woran liegt das? Meine erste und wahrscheinlich zu einfache Antwort: Märkte sind irrational.