Das sind für Investoren eher gute Nachrichten, da die Mieten hierdurch steigen werden. Die Rendite eines Investments in Immobilien wird bei zeitgleich stagnierenden oder gar sinkenden Preisen höher. Für Projektentwickler und auch Verbraucher ist das jedoch eher unschön.
Immobilien sind seit jeher ein beliebtes Thema. Vor allem Wohnimmobilien werden in Zukunft benötigt werden. Ich glaube, dass auch in den kommenden Jahren in Immobilien investiert werden wird. Gerade Immobilien mit konstanten Mieteinnahmen und weniger volatilen Preisentwicklungen, wie zum Beispiel an der Börse, geben in Krisenzeiten Sicherheit.
Das Zinsniveau spielt dabei natürlich eine Rolle. Man muss dabei jedoch beachten, dass wir ein historisch betrachtet durchschnittliches Zinsniveau haben. Man nimmt das Zinsniveau nur als erhöht wahr, weil wir jahrelang eine absolute Niedrigzinsphase hatten.
Klar ist jedoch auch, dass nicht nur die Zinssteigerungen, sondern auch eine generell hohe Inflation und geopolitische Spannungen eine Unsicherheit bei den Menschen erzeugen, die sich auch in deren Investitionsbereitschaft widerspiegelt.
Investoren sollten die Preise beobachten und noch stärker in Prüfprozesse einsteigen. Man sollte sich als unerfahrener Investor einen guten Berater mit langjähriger Erfahrung an die Seite holen. In den letzten Jahren wurden Immobilien von Privatanlegern blind und oft ohne tiefere Fachkenntnis erworben. Das ist nicht gesund und führt zu vermeidbaren Fehlern. Finanzierungen sollten zudem langfristig geplant sein. Und man sollte stets eine Rücklage für die Zeit nach einer Zinsbindung bilden.
Im kleinteiligen Bereich, wie zum Beispiel bei Eigentumswohnungen, wird nach wie vor sehr stark finanziert, wenn auch mit etwas mehr Eigenkapital als noch vor einem Jahr. Bei größeren Objekten dominiert aktuell der Cashkäufer mit viel Eigenkapital den Markt.