Sachwertexperte Thomas Hennings teilt seine Einschätzung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrisen Die so nahen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und dazu viele Folgen aus einem Krieg, an dem sich unser Land leider indirekt oder direkt beteiligt, trafen auf eine Gesellschaft, die sich bereits verändert hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits fast zwei unwirkliche Jahre mit vielen ungewöhnlichen Herausforderungen, mit wenigen guten und vielen unglaublich schlechten Maßnahmen der Politik hinter uns. Man liest und hört überall, dass fast alle negativen Veränderungen wie beispielsweise extreme Verteuerungen der Lebensmittel, Energiepreisexplosionen und Kraftstoffpreiserhöhungen durch den Krieg verursacht wurden und werden. Das sehe ich…
Autor: Sachwert-Redaktion
In ihrer jährlichen Rede zur Lage der Europäischen Union skizzierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Pläne gegen steigende Energiepreise. Sie plädierte für Einigkeit in der Union, um die aktuellen Probleme durch den russischen Krieg gegen die Ukraine gemeinsam zu lösen. »Ich stehe hier mit der Überzeugung, dass mit Mut und Solidarität Putin scheitern und Europa siegen wird«, sagte sie. Es sei ein Krieg gegen die Energieversorgung, gegen die Wirtschaft, gegen die Werte und die Zukunft Europas. Die Politikerin machte deutlich, dass die Sanktionen gegen Russland von Dauer bleiben würden. »Der Kreml trägt die Verantwortung dafür, dass die russische Wirtschaft den…
Auch wenn die Zeiten immer schwieriger werden, kann man an der Börse erfolgreich sein. Mit der richtigen Strategie beim Investieren und Traden können sich Anleger durch Hochs und auch durchs Tiefs lavieren. Börsenexperte Mario Lüddemann erklärt in unserem Interview, wie jeder es schaffen kann, Vermögen aufzubauen und für das Alter abzusichern. Eignen sich Trading und Investment für Jeden? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jeder Trading- und Investmentstrategien lernen kann. Der große Unterschied ist, dass man für gute Investmentstrategien, die jährlich 10 Prozent plus x bringen, einen Zeitaufwand von circa drei bis fünf Stunden im Jahr kalkulieren muss. Dies ist ein…
Auf dem Wohnimmobilienmarkt sind starke Veränderungen erkennbar, was auf dem Gewerbeimmobilienmarkt nicht unbedingt der Fall ist Nahezu 20 Jahre lang kannten die Preise auf dem Wohnimmobilienmarkt nur eine Richtung: nach oben. Immer mal wieder wurde zwar die Frage gestellt, ob es denn eine Immobilienblase gäbe und ob diese alsbald platzen würde. Viele, auch der Autor, beantworteten die Frage negativ, wobei immer davon ausgegangen wurde, dass sich der Markt weiterhin »normal« entwickeln würde. Wer dachte dabei schon an Corona, die Ukrai- ne oder die Lieferengpässe durch Verstopfung der chinesischen Häfen? Wie denn auch? Prophet oder Hellseher ist schließlich niemand. Doch jetzt…
Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent angehoben, das gab EZB-Chefin Christine Lagarde heute bekannt. Es ist die höchste Zinsanhebung seit Bestehen des Eurobargeldes im Jahr 2002. Die Währungshüter stellen weitere Zinsschritte gegen die Inflation in den kommenden Monaten in Aussicht. Mittlerweile ist die Inflation auf 9,1 Prozent angestiegen und der Druck auf die EZB immer größer geworden, heißt es in einem Bericht des Onlineportals des »Spiegel«. Nach ihrer Sitzung im Juli hat die EZB ihre Nullzins-Politik mit einem Zinsschritt in Höhe von 0,5 Prozent beendet und den nächsten Schritt ebenfalls mit 0,5 Punkten angekündigt,…
Die rund vier Millionen Nutzer und Nutzerinnen des österreichischen Investment-Start-ups Bitpanda können jetzt auf Rohstoffe und damit »gegen ihre Gasrechnung« wetten, wie Eric Demuth, Co-Founder der Plattform, in verschiedenen Medien zitiert wird. Mit »Bitpanda Commodities« erweitert der Konzern, der im März 2021 Einhornstatus erlangte, sein Leistungsportfolio. Mit 30 Rohstoffen können die Nutzer handeln und so von den derzeit stark volatilen Rohstoffpreisen profitieren, hieß es in einer Mitteilung, die Bitpanda am 6. September auf dem Blog des Unternehmens veröffentlichte. Zudem sei durch das Angebot die stärkere Möglichkeit zur Diversifikation des Portfolios gegeben. Dabei investiere man nicht in den physischen Sachwert, sondern…
Pandemie und Lieferschwierigkeiten sorgten bereits für einen Mangel an Ressourcen – mit dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs und den EU-Maßnahmen hat sich die wirtschaftliche Lage noch verschärft. Nach Angaben des Portals »Statista« befindet sich die Inflation in Deutschland seit dem Jahr 2021 auf Rekordniveau. Die Sorgen um die Preissteigerungen gehen auch an der Börse nicht spurlos vorüber: In der ersten Jahreshälfte sahen sich bekannte Indizes wie der Dax oder der Nasdaq mit hohen Verlusten, teilweise den höchsten seit Jahrzehnten konfrontiert. In solch wirtschaftlich unübersichtlichen Situationen orientieren sich Anleger zunehmend an den Strategien erfahrener Investoren, wie des über 90-jährigen Warren Buffett, CEO…
Ein etablierter Grundsatz lautet, dass jeder Anleger für höhere Erträge auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen müsse. Leider ist dieser Grundsatz falsch. Denken Sie ans Roulette: Alle Chips auf eine Farbe zu setzen bedeutet die Chance auf das doppelte Kapital, jedoch mit dem Risiko des Totalverlustes. Es ist kein größeres Risiko vorstellbar und so würde auch nie- mand einem Anleger zu einem derartigen Vorgehen raten. Die Idee, dass ein höheres Risiko gleichzeitig höhere Erträge bedeutet, ist also falsch. Ebenso falsch ist der Grundsatz, dass Assets, die normalerweise als risikoarm beschrieben werden, auch risikoärmer sind. Es ist eine weit verbreitete…
Für Mitarbeiter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gilt seit dem 1. September eine neue Dienstanweisung. Demnach ist es ihnen jetzt nur noch beschränkt erlaubt, private Geschäfte mit Aktien, Anleihen und Wertpapieren zu machen. »Ziel der am 1. September in Kraft tretenden Dienstanweisung für private Finanzgeschäfte der BaFin-Beschäftigten ist, jeglichen Anschein von Missbrauch vertraulicher Informationen zu unterbinden«, teilte BaFin-Präsident Mark Branson laut eines Berichts des Onlineportals der »Tagesschau« mit. Diese Einschränkung betrifft Aktien, die von der Behörde beaufsichtigt werden und spekulative Geschäfte, zum Beispiel mit Derivaten. Außerdem obliegt den Mitarbeitern eine Meldepflicht für ihre Geschäfte ab dem ersten Euro. Die Behörde…
Laut Klimaschutzgesetz soll Deutschland bis 2040 CO2-neutral werden. Doch bei der Herstellung von Zement, Glas oder Aluminium lässt sich der Ausstoß von gebundenem Kohlendioxid nicht vermeiden. Der deutsche Energiekonzern Wintershall Dea und der norwegische Energieriese Equinor planen laut eines Berichts des Onlineportals der »FAZ«, diese Treibhausgase durch eine 900 Kilometer lange Pipeline von der Nordseeküste zu den unterseeischen Speicherstätten vor Bergen und Stavanger zu leiten. Die Industriebetriebe, die diese Treibhausgase produzieren, sollen über ein Rohrnetz direkt mit der Pipeline verbunden werden. Dieses Rohrnetz ist von der der ehemaligen E.ON-Tochtergesellschaft OGE bereits geplant worden. Der Ferngasnetzbetreiber will bis 2028 gemeinsam mit…