AKTUELL
    • Rohstoffkrise könnte Europas Energieziele gefährden: Lithium, Kupfer, Nickel und seltene Erden im Zentrum strategischer Risiken
    • Nach Kursrückschlägen richten sich Investoren neu aus – Gold stabilisiert, Kupfer mit steilem Ralleypotenzial
    • Bundesregierung bringt Mietrechtsreform auf den Weg – Debatte über Wohnkosten und Vermieterrechte
    • Batterie-Innovation aus China: Natrium-Ionen-Akkus von CATL starten
    • Bitcoin zeitweise unter 61 000 US-Dollar gefallen: Kryptowährung gerät unter Druck – Marktstimmung bleibt volatil
    • Gold-Reserven der Bundesbank im Fokus: Steuerzahlerbund fordert Rückführung aus den USA
    • Santander plant Übernahme von Webster Financial für 12,2 Milliarden US-Dollar – Deutlicher Expansionsschritt für europäische Bank im US-Geschäft
    • Überraschender Volatilitäts-Trend: Gold schlägt Bitcoin – Edelmetalle reagieren stärker auf Marktbewegungen als Kryptowährungen
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin
    Deutschland schwächelt bei Steuerwettbewerbsfähigkeit
    Bild: Depositphotos / Patryk_Kosmider

    Deutschland schwächelt bei Steuerwettbewerbsfähigkeit

    0
    By Redaktion on 20. Oktober 2021 Wissen

    Deutschland liegt im Index der internationalen Steuerwettbewerbsfähigkeit 2021 insgesamt nur noch auf dem 16. Platz aller 37 OECD-Staaten. Im Vorjahr lag Deutschland noch auf Platz 15. Dies hat jetzt die Berliner Denkfabrik Prometheus – Das Freiheitsinstitut in Zusammenarbeit mit dem Washingtoner Thinktank Tax Foundation ermittelt. Der Index wird von politischen Entscheidungsträgern weltweit genutzt, um zu vergleichen, wo die Steuersätze ihrer Länder in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Neutralität stehen.

    Die wesentlichen Schwächen des deutschen Steuersystems sind:

    • Deutschland verfügt mit 29,9 Prozent über den fünfthöchsten Körperschafteinkommensteuersatz aller OECD-Länder.
    • Die individuelle Einkommensteuer ist komplex: Der damit verbundene Erfüllungsaufwand liegt bei 134 Stunden – das ist der dritthöchste aller OECD-Staaten. Deutschland ist innerhalb eines Jahres von Platz 25 auf Platz 28 abgerutscht.
    • Die Verlustverrechnung, die Unternehmen zum Einkommensausgleich für zukünftige oder vergangene Steuererklärungen verwenden können, ist begrenzt.

    Die wesentlichen Vorteile des deutschen Steuersystems sind:

    • Der MwSt.-Satz von 19 Prozent ist nahe am OECD-Schnitt (19,2 Prozent) und der damit verbundene Erfüllungsaufwand ist vergleichsweise gering.
    • Deutschland verfügt über ein breites Steuerabkommensnetzwerk mit 96 Staaten.
    • Lagerbestände können mit der Last-In-First-Out-Methode behandelt werden, welche die neutralste Behandlung von Lagerkosten darstellt.

    Prometheus Geschäftsführer Frank Schäffler zu den Ergebnissen: »Der Handlungsbedarf in Deutschland ist klar: Das Steuersystem muss einfacher und verständlicher werden. Hier ist eine Dauerbaustelle, die in den vergangenen Jahren nicht behoben, sondern vergrößert wurde. Bei der Körperschaftsteuer besteht erheblicher Handlungsbedarf. Hier ist Deutschland im internationalen Vergleich abstiegsgefährdet. Wer Investitionen in junge und innovative Unternehmen fördern will, muss die Verlustverrechnung verbessern.«

    Prometheus – Das Freiheitsinstitut wurde 2015 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Es ist parteiunabhängig und widmet sich der Bildung und Vernetzung.

    Quelle: Pressemitteilung

    Related Posts

    Bitcoin zeitweise unter 61 000 US-Dollar gefallen: Kryptowährung gerät unter Druck – Marktstimmung bleibt volatil

    Santander plant Übernahme von Webster Financial für 12,2 Milliarden US-Dollar – Deutlicher Expansionsschritt für europäische Bank im US-Geschäft

    Neue Staffel von wirtschaft tv WISSEN auf prime

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    11. Februar 2026

    Rohstoffkrise könnte Europas Energieziele gefährden: Lithium, Kupfer, Nickel und seltene Erden im Zentrum strategischer Risiken

    10. Februar 2026

    Nach Kursrückschlägen richten sich Investoren neu aus – Gold stabilisiert, Kupfer mit steilem Ralleypotenzial

    9. Februar 2026

    Bundesregierung bringt Mietrechtsreform auf den Weg – Debatte über Wohnkosten und Vermieterrechte

    9. Februar 2026

    Batterie-Innovation aus China: Natrium-Ionen-Akkus von CATL starten

    6. Februar 2026

    Bitcoin zeitweise unter 61 000 US-Dollar gefallen: Kryptowährung gerät unter Druck – Marktstimmung bleibt volatil

    Copyright 2026 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.