Eine Kolumne von Christoph A. Scherbaum
Raketen über dem Nahen Osten, Unsicherheit an den Börsen. Für langfristige Anleger könnte dieser Moment wichtiger sein, als sie denken und warum die Geschichte auf ihrer Seite ist. Der Iran-Krieg ist Realität. Luftangriffe auf strategische Ziele, ein eskalierender Konflikt im Nahen Osten – und die Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen, praktisch blockiert. Die Folgen spüren Anleger unmittelbar: Der Ölpreis steigt, die Inflation droht wieder, Zinssenkungshoffnungen schwinden. Und die Märkte reagieren so, wie sie es in solchen Momenten immer tun: mit Panik. Doch genau jetzt ist Besonnenheit gefragt.
Was der Ölpreis wirklich aussagt
Der Iran liefert rund drei bis vier Prozent der weltweiten Ölproduktion. Entscheidender ist die Blockade der Straße von Hormus. Der Ölpreis ging zuletzt durch die Decke. Der Krieg ist nicht vorbei – auch wenn Washington das anders kommuniziert. Angriffe auf Tanker und Ölanlagen halten die Märkte nervös, der Ölpreis bleibt ein Stimmungsbarometer für den gesamten Markt. Strategische Ölreserven? Freigegeben. Wirkung: begrenzt. Die Volatilität bleibt so lange erhöht, wie die Schlagzeilen aus der Region es bestimmen.
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Beitragsbild: IMAGO / Zoonar
