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    Gold schlägt DAX, Dow und NASDAQ

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    By Sachwert-Redaktion on 3. Januar 2025 Edelmetalle

    Ein Beitrag von Claus Vogt

    Der Goldpreis ist 2024 in Dollar gerechnet um 27,5 Prozent gestiegen und in Euro sogar um 35,9 Prozent. Damit haben Goldanleger erheblich besser abgeschnitten als der DAX mit 18,8 Prozent oder der Dow Jones Industrial Average mit 12,9 Prozent. Sogar den viel gepriesenen NASDAQ 100 Index, mit dem es um 24,9 Prozent nach oben ging, haben Goldanleger hinter sich gelassen.

    Von diesem starken Anstieg des Goldpreises hören Sie in der Börsenberichterstattung jedoch wenig. Deren Aufmerksamkeit richtet sich wie üblich auf die Aktienmärkte und in Deutschland vor allem auf den DAX – obwohl die deutsche Börse nur auf einen sehr geringen Anteil von 2,5 Prozent des Weltaktienmarktes kommt. Schon aus diesem Grund sollten deutsche Börsianer unbedingt über den Tellerrand Deutschlands hinausschauen.

    Weltweite Aktienmärkte im Überblick

    Einige weltweite Märkte weisen eine relativ niedrige fundamentale Bewertung auf. Von den 13 Ländern dieser Gruppe stechen nur zwei hervor, bei denen die Aktienindizes zusätzlich eine bullishe Markttechnik aufweisen und aus mehrjährigen Chartformationen nach oben ausgebrochen sind. Darüber hinaus fällt auf, wie extrem überbewertet und völlig überzogen die US-Börse ist. Im Verhältnis zum Rest der Welt hat sie einen Extremwert von mehr als drei Standardabweichungen erreicht. In Kombination mit der rekordhohen Überbewertung mahnt das zu großer Vorsicht. Das gilt umso mehr, da der Börsenoptimismus und unsere Risikoindikatoren zum Beginn des neuen Jahres ebenfalls Extremwerte angenommen haben. Vor diesem Hintergrund wäre es keine Überraschung, wenn die US-Börse die sehr hohen Erwartungen nicht erfüllen kann, die zahlreiche Analysten und Marktteilnehmer trotz der drastischen Überbewertung hegen, und stattdessen eine Baisse beginnt.

    Eine Fortsetzung der Goldhausse?

    Während die Luft an der US-Börse sehr dünn geworden ist und zahlreiche Warnsignale und bearishe Divergenzen vorhanden sind, spricht alles für eine Fortsetzung der Goldhausse. Hier sind weder Anzeichen einer Überhitzung erkennbar noch Warnsignale der Markttechnik. Das spricht ebenso für die Fortsetzung des Aufwärtstrends wie die fundamentalen Rahmenbedingungen einer weltweit sehr hohen und weiter stark steigenden Staatsverschuldung, einer systematisch unseriösen Geldpolitik in Europa und den USA sowie Goldkäufen zahlreicher Zentralbanken, die sich auf diese Weise dem Dollar basierten Weltwährungssystem entziehen.

    Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, befindet sich der Goldpreis in Euro – und allen anderen, hier nicht gezeigten Währungen – in einem sehr geordnet verlaufenden Aufwärtstrend. Dabei werden Aufwärtswellen immer wieder von Korrekturen abgelöst, wodurch eine ungesunde Überhitzung verhindert wird. Schwächezeichen sind nicht erkennbar, ganz im Gegenteil.

    Goldpreis in Euro pro Unze (in hundert Euro), 2019 bis 2025

    Quelle: StockCharts.com; krisensicherinvestieren.com

    Im hier gezeigten Euro gerechnet – und in allen anderen wichtigen Währungen – befindet sich der Goldpreis in einem sehr geordneten Aufwärtstrend, der keinerlei Schwächezeichen erkennen lässt.

    Ende Oktober 2024 hat im Edelmetallsektor eine Korrektur begonnen. Beim oben gezeigten Goldpreis in Euro ist diese Korrektur sehr harmlos verlaufen, während sie in Dollar gerechnet in der Spitze 9 Prozent betrug. Noch ausgeprägter ist sie bei den Goldminenaktien ausgefallen. Damit bietet sich Ihnen in diesem Sektor eine exzellente Kaufgelegenheit.

    Das gilt umso mehr, da die Gruppe der Minenaktien im Verhältnis zum Goldpreis sehr günstig bewertet ist. Gut gemanagte Goldproduzenten werden in den kommenden Wochen hervorragende Quartalszahlen bekanntgeben. Das wird ihre sehr moderaten Aktienkurse beflügeln. 

    Der Autor: 

    Claus Vogt ist Finanzanalyst und Autor von »Krisensicher Investieren«. Der Gold-Preisbänder-Indikator dient seinen Prognosen im Edelmetallsektor.

    Quelle: Marktkommentar Claus Vogt, Depositphotos / AntonMatyukha

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