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    Von Enron und WorldCom zu Wirecard – Beispiele für Corporate Greed
    Bild: IMAGO / Sven Simon

    Von Enron und WorldCom zu Wirecard – Beispiele für Corporate Greed

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    By Sachwert-Redaktion on 4. März 2024 Aus dem Magazin

    Am 23. August 2000 schlossen Enron-Aktien bei 90 Dollar – ihr Allzeithoch! Die Marktkapitalisierung, das heißt der Wert des gesamten Unternehmens, belief sich auf fast 70 Milliarden Dollar. Enron wurde mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 60 gehandelt, dem Vierfachen des Branchendurchschnitts. Die Unternehmenszahlen für 2000 waren in der Tat atemberaubend. Die Einnahmen stiegen auf mehr als 100 Milliarden Dollar, doppelt so viel wie 1999, und der Gewinn stieg um 25 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

    Das Jahr 1999 war mit einem Anstieg des Aktienkurses um 58 Prozent bereits ein atemberaubendes Jahr gewesen. Im Jahr 2000 war der Kurs sogar noch besser und stieg um 89 Prozent, ein Zuwachs, der riesige Zahlungen an das Management im Hinblick auf den Performance-Unit-Plan auslöste. Neben dem Gehalt und der aktienbasierten Vergütung erhielt der CEO Kenneth Lay eine zusätzliche Barzahlung von mehr als 10 Millionen Dollar und der COO Skilling 7,5 Millionen Dollar. Andere Führungskräfte, darunter CFO Andy Fastow, erhielten ebenfalls siebenstellige Beträge.

    Den gesamten Auszug aus dem Buch »Games of Greed – Von Krypto-Scams, Schneeballsystemen und geheimen Konten« von Torsten Dennin und weitere spannende Texte lesen Sie im aktuellen Sachwert Magazin 02/24 -> LINK

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