AKTUELL
    • Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen
    • Westliche Allianz für Rohstoffe: Warum Europa und die USA ihre Versorgung neu organisieren
    • Das teure Missverständnis der deutschen Sparer
    • Wohlstand neu denken: Mehrheit sieht Reformbedarf – Sicherheit und Lebensqualität gewinnen an Bedeutung
    • Iran-Krieg verteuert Hausbau: Materialpreise und Energie treiben Kosten spürbar nach oben
    • Rohstoff-Deal im Erzgebirge: 150 Millionen Euro für Wolfram-Projekt in Pöhla
    • Der aktive Handel an den Finanzmärkten: Chancen und Herausforderungen im Trading
    • Investmentstrategien 2026: Drahtseilakt ohne Sicherheitsnetz?
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin
    Wenig Grunderwerbsteuer – mehr Bauprojekte
    Depositphotos / zurijeta

    Weniger Grunderwerbsteuer – mehr Bauprojekte

    0
    By Sachwert-Redaktion on 7. März 2023 Immobilien

    Den Effekt, den niedrige Steuern auf Immobilientransaktionen haben könnten, ist bekannt, doch gerade in Krisenzeiten kann auch eine geringe Grunderwerbssteuer den Wohnungsneubau ankurbeln – so lautet jedenfalls die Grundaussage des »Kiel Policy Brief 165«.

    Wie die im März 2023 veröffentlichte Untersuchung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), herausfand, führten die vergleichsweise niedrigen Grunderwerbssteuersätze von 3,5 Prozent in Bayern und Sachsen zu einer Zunahme der Neubautätigkeit in eben diesen Bundesländern. In der Analyse zeigte sich, dass in den Jahren 2011 bis 2020 die Bauinvestitionen in Bayern um acht Prozent und in Sachsen um elf Prozent höher lagen als in den vergleichbaren, da strukturell ähnlichen Ländern, welche – im Gegensatz zu Sachsen und Bayern – die Grunderwerbssteuer angehoben haben.

    Eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer sei zudem üblicherweise nicht ausreichend oder sinnvoll, um aus diesen Mehreinnahmen Wohnungsbau staatlich finanzieren zu können. Dies geht ebenfalls aus dem Bericht des Autors Jens Boysen-Hogrefe hervor, welcher auch stellvertretender Direktor für Konjunktur und Wachstum am IfW ist. Hätten die beiden im Fokus stehenden Bundesländer die Steuern ebenfalls angehoben, wäre ihnen eine solche Finanzierung durch die Erhöhung der Steuer nur im Jahr 2012 und zudem in Bayern 2016 gelungen. In den übrigen Jahren hätte die Lücke zwischen Steuermehreinnahmen und benötigten Bauinvestitionen dies verhindert, heißt es in der Analyse.

    In einer Pressemitteilung, die anlässlich der Untersuchungsergebnisse veröffentlicht wurde, appellierte Boysen-Hogrefe an die zuständigen Stellen. Die Ausgestaltung des Länderfinanzausgleichs bedürfe einer Überarbeitung, da er Anreize zur Erhöhung der Steuersätze schaffe und damit die Möglichkeiten, die sich aus der Senkung einer Grunderwerbssteuer ergäben, konterkariere, hieß es dort.

    AS 

    Related Posts

    Iran-Krieg verteuert Hausbau: Materialpreise und Energie treiben Kosten spürbar nach oben

    Schluss mit dem Preisrutsch: Immobilienmarkt sendet erstes Aufwärtssignal

    Die Deutschen lieben ihr Grün – aber der klassische Garten wird seltener

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    29. April 2026

    Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen

    28. April 2026

    Westliche Allianz für Rohstoffe: Warum Europa und die USA ihre Versorgung neu organisieren

    27. April 2026

    Das teure Missverständnis der deutschen Sparer

    27. April 2026

    Wohlstand neu denken: Mehrheit sieht Reformbedarf – Sicherheit und Lebensqualität gewinnen an Bedeutung

    24. April 2026

    Iran-Krieg verteuert Hausbau: Materialpreise und Energie treiben Kosten spürbar nach oben

    Copyright 2026 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.