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    Evergrande: Platzt Chinas Immobilienblase?
    IMAGO / Imaginechina-Tuchong

    Evergrande: Platzt Chinas Immobilienblase?

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    By Redaktion on 15. Dezember 2021 Aus dem Magazin

    Chinas Immobiliensektor ist eine der Schlüsselbranchen des Landes. Der Immobiliensektor steuert mehr als ein Viertel zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Manche Schätzungen gehen sogar von einem Drittel aus. Im Immobilien- und Baugewerbe sind fast 20 Prozent der städtischen Arbeitskräfte Chinas beschäftigt. Allein der Konzern Evergrande steht für etwa 2 Prozent des BIP. Chinas 5 Billionen US-Dollar schwere Immobilienbranche ist bis zur Halskrause verschuldet und in desaströser Schieflage.

    Der höchstverschuldete Immobilienentwickler der Welt

    Der höchstverschuldete Immobilienentwickler der Welt, Evergrande, steht mit dem Rücken zur Wand. Der Konzern betreut nach eigenen Angaben 1.300 Bauprojekte in 280 Städten, hat fast 250 Tochterunternehmen, zahlreiche davon in Steuerparadiesen wie den Cayman Islands. Evergrande baut nicht nur Häuser und Wohnungen, sondern hat auch seine Finger bei einem Fußballclub, bei Themenparks, Medien, Konsumgütern wie Mineralwasser und Babymilch, bei Elektroautos und mehr im Spiel. Seit Jahresbeginn ist der Aktienwert des Konzerns um mehr als 80 Prozent gefallen. Mit knapp 1,5 Millionen unfertiger Immobilien und 305 Milliarden Dollar Schulden ist der Konzern, der wie kein anderer für kreditgetriebene Spekulation steht, faktisch bankrott.

    Den gesamten Artikel »Evergrande: Platzt Chinas Immobilienblase?« finden Sie in der aktuellen Ausgabe vom Sachwert Magazin ePaper Nr. 109 -> LINK

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