AKTUELL
    • Unsicherheit an den Märkten lenkt Kapital verstärkt in Sachwerte – Rohstoffe prägen Börsenstart
    • Irankrieg: Warum dieser Konflikt den Ölmarkt und die Weltwirtschaft erschüttern könnte
    • Korruptionsaffäre in der Bauindustrie: Goldbeck will Subunternehmer verklagen
    • Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen
    • Schon 52 Prozent Kursgewinn in nur 5 Wochen
    • Kupfer – das neue Silber?
    • Die stillen Verlierer des Nahost-Schocks – wer leidet gerade wirklich?
    • Generation Schulden – wer zahlt den Preis?
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin
    Büro-Immobilien
    Sinken die Renditen bei Büro-Immobilien? Bild: 3dmentat

    Sinken die Renditen bei Büro-Immobilien?

    0
    By Sachwert-Redaktion on 29. Juni 2020 Immobilien

    Nicht nur die ausgebremste Wirtschaft kann eine sinkende Nachfrage von Büro-Immobilien verursachen – Firmen könnten auf die Idee kommen, mit Konzepten wie „Hot Desk“ und Home Office einen erheblichen Teil ihrer Kosten einsparen zu können. Das wäre eine schlechte Nachricht für Anleger, die ihr Geld in Immobilienfonds mit einem hohen Büro-Anteil gesteckt haben.

    Die DZ Bank sieht in einer Studie auch ohne die Krise durch den demografischen Wandel einen allmähliches Nachlassen der Nachfrage für wahrscheinlich. Stieg die Zahl der Büroarbeiter bislang an, so wird sie in Zukunft wahrscheinlich wieder abnehmen und die Leerstandsquote von jetzt einem bis zwei Prozent schon 2021 auf fünf oder sechs Prozent steigen lassen.

    Zur Zeit machen viele Firmen die Erfahrung, wie gut das Arbeiten von zu Hause aus funktionieren kann und die Arbeitnehmer freuen sich über den Wegfall von Wegezeiten. Meist werden aber noch Arbeitsplätze in den Firmenbüros für die Mitarbeiter vorgehalten: Die Miete wird natürlich trotzdem fällig, unabhängig davon, ob die Tische und Stühle besetzt oder verwaist sind.

    Und genau genommen sind sie bereits jetzt oft verwaist. Die DZ Bank schreibt in ihrer Studie: „Tatsächlich werden die Schreibtische nur 190 Tage oder 38 Wochen im Jahr genutzt.“ Zieht man davon Urlaub, Krankheit und Dienstreisen ab, kommt man auf eine durchschnittliche Auslastung von 65 Prozent. Jeder Tag im Home-Office senke die Auslastung noch ein mal um 10 Prozent, so dass man bei zwei Home-Office-Tagen nur noch eine Auslastung von 40 Prozent hat.

    Und das bedeutet, dass sehr viel Miete eingespart werden könnte. Bei einem Ansatz von 30 Quadratmeter Bruttofläche je Angestellten und Mietkosten von 18 bis 25 Euro je Quadratmeter kamen die Experten auf jährliche Kosten zwischen 6500 und 9000 Euro Miete pro Angestellten im Jahr. In teuren Lagen können es auch bis zu 15.000 Euro werden.

    Um hier tatsächlich sparen zu können, müssen die Arbeitsplätze aber auch flexibel genutzt werden. Auf Neudeutsch heißt das Konzept „Hot Desk“. Angestellte erhalten einen Rollcontainer und können -oder müssen- sich in den Firmenräumen einen freien Arbeitsplatz wählen. So ist es bereits in einigen Betrieben üblich, deren Talente oft unterwegs sind, zum Beispiel im Außendienst.

    Bildquelle: depositphotos.com/3dmentat

    Related Posts

    Korruptionsaffäre in der Bauindustrie: Goldbeck will Subunternehmer verklagen

    BASF will Tausende Werkswohnungen verkaufen: Konzern trennt sich von Großteil seines Immobilienbestands bis 2027

    Leerstand trotz Wohnungsknappheit — ein wirtschaftliches Paradox: Für Eigentümer kann Nichtvermieten günstiger sein als Vermieten

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    9. März 2026

    Unsicherheit an den Märkten lenkt Kapital verstärkt in Sachwerte – Rohstoffe prägen Börsenstart

    5. März 2026

    Irankrieg: Warum dieser Konflikt den Ölmarkt und die Weltwirtschaft erschüttern könnte

    5. März 2026

    Korruptionsaffäre in der Bauindustrie: Goldbeck will Subunternehmer verklagen

    4. März 2026

    Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen

    4. März 2026

    Schon 52 Prozent Kursgewinn in nur 5 Wochen

    Copyright 2026 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.