In unseren Zeiten, die geprägt sind durch eine außerordentlich große Konkurrenz im Onlinebusiness, ist die Erreich- und Sichtbarkeit des eigenen Angebots unerlässlich für den Geschäftserfolg. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass eine Nichtbeachtung der eigenen Seite in der Anzeige von Suchergebnissen für das Gros der Webseitenbetreiber gleichbedeutend mit einem realen Albtraum ist.
Mittlerweile nimmt die Suchmaschinenoptimierung einen überragenden Stellenwert in der Prioritätenliste des Onlinemarketings ein. Mit Hilfe unzähliger Stellschrauben, beständiger On- und Offpage-Optimierung samt ausgeklügeltem Einsatz von – bezahlten – Keywords versuchen Unternehmen, ihre Seite bei den Google-Treffern möglichst weit nach oben zu bringen. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, wie gering die Chance auf den ersehnten Kundenklick ist, wenn sich die Webseite erst auf Googles Seite 2 wiederfindet. Mittlerweile ist in vielen Branchen die Konkurrenz jedoch derart ausgeprägt, dass es nur besonders finanzkräftigen, großen oder kreativen Unternehmen gelingt, unter den Top fünf bis zehn aufzutauchen.
Kreativität hilft also, solange der Betreiber ein paar Regeln einhält. Google hat etwas gegen jede Form von Spam und nutzt deshalb unterschiedlichste Ansätze, um derartige Techniken zu überwachen und zu verfolgen. Zu den unerwünschten Maßnahmen gehören insbesondere
Auch eine gute Struktur der Seiten kann helfen. Google belohnt übersichtlich gestaltete Angebote, in denen die Nutzer möglichst auf den ersten Blick die relevanten Inhalte sehen. Wenn sie aufgrund eines überlangen Designs oder zu vieler geschalteter Werbeanzeigen erst einmal endlos nach unten scrollen müssen, um zum Kern der Aussage zu gelangen, wird dies von Google negativ vermerkt. Sicher, das ist noch lange kein Grund für eine Abstrafung, aber unabhängig von dem schlechten Nutzwert ist es eben ein weiteres Detail, das dem Betreiber von Google nachteilig ausgelegt werden kann. Deshalb gilt: Die Inhalte nach Möglichkeit sofort verfügbar machen.
Gerade im Hinblick auf eine manuelle Bestrafung hilft es, diese bei Google erneut zur Prüfung anzufragen. Ein Weg, der von dem Internetkonzern sogar explizit empfohlen wird. Im Falle einer automatischen Herabstufung sollte man die Fehler möglichst rasch beheben und sich ansonsten in Geduld üben, bis der Google-Algorithmus die Seite wieder normal listet.
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