Ein Gastbeitrag von Claus Vogt
Seit seiner Einführung hat der Euro gegenüber Gold fast 90 Prozent an Wert eingebüßt.
Gegenüber Gold oder einem Warenkorb haben alle Papierwährungen aufgrund permanenter Inflation drastisch an Wert eingebüßt. Natürlich schwanken die Kurse dieser Währungen auch gegeneinander. Dabei bewegen sie sich häufig in mehr oder weniger langen Trends. Gemessen an der Kaufkraft kann eine Währung gegenüber einer anderen Währung über- oder unterbewertet sein. Hinter dieser fundamentalanalytischen Methode steht der Gedanke, ein identischer Warenkorb sollte in allen Ländern ungefähr gleich viel kosten.
Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, ist der japanische Yen gegenüber dem Euro in den vergangenen drei Jahren um mehr als 30% auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren gefallen. Seine inländische Kaufkraft ist aufgrund niedriger Inflationsraten relativ stabil geblieben. Jetzt ist der Yen an der Kaufkraft gemessen zwischen 25 Prozent und 35 Prozent unterbewertet. Aus fundamentaler Sicht bietet Ihnen der Yen also eine exzellente Kaufgelegenheit.
Beim Yen beginnt ein neuer Aufwärtstrend. Profitieren Sie davon.
Passend zu dieser fundamentalen Unterbewertung hat sich beim Yen in den vergangenen Monaten eine große Bodenformation entwickelt. Dass dies sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Dollar und anderen hier nicht gezeigten Währungen wie dem Britischen Pfund der Fall ist, untermauert die Erwartung einer bedeutenden Trendwende nach oben. Aus fundamentaler Sicht hat der Yen ein Kurspotenzial von 25 Prozent bis 35 Prozent.
Claus Vogt ist Finanzanalyst und Autor von »Krisensicher Investieren«. Der Gold- Preisbänder-Indikator dient seinen Prognosen im Edelmetallsektor.
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