Autor: Redaktion

Die US-Regierung hat den nahezu fertiggestellten Offshore-Windpark Revolution Wind vor Rhode Island per Stop-Work-Order gestoppt. Ausführende Behörde ist das Innenministerium über die BOEM. Ørsted bestätigt den Bescheid vom 22. August. Der Park ist laut Unternehmen zu rund  80 Prozent fertig, 45 von 65 Turbinen stehen bereits. An der Börse brach die Ørsted-Aktie am Montag um durchschnittlich 17–19 Prozent ein – ein Allzeittief. Als Begründung für den Baustopp werden in US-Berichten nicht näher spezifizierte »nationale Sicherheitsbedenken« genannt. »Revolution Wind« ist ein 50/50-Joint-Venture von Ørsted und Skyborn Renewables. Der Schritt trifft Ørsted in einer heiklen Phase: Der Konzern plant eine Kapitalerhöhung über…

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Jerome Powell hat beim Jackson-Hole-Meeting am 22. August 2025 eine sanftere Fed-Politik angedeutet, ohne jedoch klare Zusagen zu machen. Er betonte, dass das Inflationsziel wichtiger denn je sei, zugleich aber die Risiken für den Arbeitsmarkt zunähmen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed schon im September eine Zinssenkung erwägen könnte. Die Märkte reagierten prompt und die Aufwärtsbewegung erwies sich als beständig: Gold zog um rund ein Prozent an, Silber um mehr als ein Prozent, auch Platin und Palladium legten leicht zu. Treibende Kraft ist die Erwartung sinkender Realzinsen, die den Dollar schwächen und Gold attraktiver machen. Dies ein Umfeld, das…

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Nach der jüngsten Zuspitzung zwischen der US-Regierung und der Notenbank Fed ist der Goldpreis deutlich gestiegen. In der Nacht zum Dienstag verteuerte sich eine Feinunze (31,1 Gramm) in London binnen kurzer Zeit um fast 40 US-Dollar auf rund 3.386 US-Dollar. Am Morgen lag der Preis bei 3.376 US-Dollar je Unze – etwa 2.900 Euro. Auslöser der Nervosität ist US-Präsident Donald Trump, der in die Personalpolitik der Federal Reserve eingreift und die sofortige Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook angekündigt hat. Cook ließ über ihre Anwaltskanzlei erklären, sie werde im Amt bleiben und rechtlich gegen die Ankündigung vorgehen: Der Präsident nenne zwar…

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Peking hat neue Interimsregeln für Seltene Erden in Kraft gesetzt. Die Maßnahmen des Industrieministeriums (MIIT) verschärfen die Aufsicht über Abbau, Schmelzen/Separation und Handel und dehnen das bisherige Kontingent-/Lizenzsystem nun auch auf importierte Rohstoffe aus. Verstöße können zu geringeren Quoten oder rechtlichen Konsequenzen führen. Ziel ist eine engere staatliche Steuerung eines für E-Mobilität, Windkraft, Elektronik und Rüstung zentralen Rohstoffkomplexes. Bereits im April hatte China im Gegenzug zu höheren US-Zöllen Exportkontrollen auf bestimmte Seltene Erden und Magnete eingeführt; die neuen MIIT-Regeln zementieren den Kurs einer strengeren Ressourcenpolitik. Beobachter verweisen zudem auf eine diskretere Veröffentlichungspraxis bei Förderquoten 2025, was die Planungssicherheit für Abnehmer…

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Ein abrupter Abverkauf am Wochenende hat die Krypto-Märkte durchgeschüttelt: Wie Wallstreet Online meldet, rutschte Bitcoin zeitweise unter 111.000 Dollar, Ether fiel in Richtung 4.400 Dollar, XRP gab ebenfalls nach. Auslöser war laut Marktdaten der Verkauf von rund 24.000 BTC durch einen Großhalter (Whale), was in dünner Liquidität eine Kettenreaktion samt Zwangsliquidationen auslöste. Laut Forbes/branchenweiten Berichten wurden dabei etwa 100 Mrd. Dollar an Marktkapitalisierung binnen Stunden vernichtet. Daten von CoinDesk beziffern die Zwangsliquidationen am Sonntag auf  über 550 Millionen; der Verkauf tilgte zugleich die Rallye nach Powells Zinssenkungs-Andeutung in Jackson Hole. Ether hatte zuvor ein Rekordhoch nahe 4.950 Dollar markiert, ehe…

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