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    So könnte die Schuldenblase platzen: Reale Sachwerte sind erste Wahl!

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    By Sachwert-Redaktion on 13. Juni 2017 Wissen

    Die meisten Länder dieser Welt haben in den letzten zehn Jahren nichts dazugelernt. Statt Haushalte in Ordnung zu bringen und die Verschuldung in den Griff zu bekommen, geht die globale Schuldenorgie munter weiter. Während sich die Mainstream-Wirtschaftsblätter in erster Linie mit Europa und maximal Amerika befassen, ticken auch in Asien gewaltige Zeitbomben. Viele Länder versinken in Schulden. Und gleichzeitig steigen die Zinsen. Ein gefährlicher Cocktail, der die Welt ins Wanken bringen kann.

    Völlig aus dem Ruder gelaufen ist die Situation in Japan. Der Gesamtschuldenstand, also die Staats- und Unternehmensschulden plus die der privaten Haushalte, ist mittlerweile auf mehr als 400 % des Bruttoinlandsproduktes gestiegen. Japan ist süchtig nach immer neuen Schulden. China ist seit Jahrzehnten das Zugpferd der Welt. Über einen bis dato nicht gekannten Zeitraum ist Chinas Wirtschaft in einem atemberaubenden Tempo gewachsen. Damit ist allerdings auch die Verschuldung dramatisch angestiegen. China hat sich das Wachstum erkauft. Auch in Hongkong, Südkorea und Taiwan liegt die Verschuldung bei rund 200 % des Bruttoinlandsproduktes oder mehr.

    Mittlerweile verlieren die Schulden auch ihre Wirkung. Sie sollen eigentlich das Wachstum ankurbeln. Doch das tun sie nicht mehr in dem Maße wie noch vor zehn Jahren. Noch funktioniert das Spiel mit den Schulden. Weil das Wachstum robust und die Zinsen niedrig sind.

    Die Welt lebt in einer künstlichen Blase, die von den Zentralbanken erschaffen wurde. Sie halten die Zinsen im Keller, fluten die Märkte mit kostenlosem Geld, kreieren dadurch Wachstum. Diese Blase ist bis jetzt noch nicht geplatzt, weil sie ganz fein gesteuert und immer wieder aufgeblasen wird. Und weil bislang größere Schocks von außen vermieden werden konnten.

    Das alles kann zu einem abrupten Ende kommen

    An der Zinsfront gibt es bereits seit einiger Zeit Veränderungen. In den USA zieht die Notenbank Fed die Zügel wieder an. Mindestens zwei weitere Zinsschritte werden in diesem Jahr noch folgen. Die Europäische Zentralbank wird ihre ultralockere Geldpolitik in diesem Jahr endlich beenden.

    Leichte Zinserhöhungen kann das Finanzsystem verkraften. Aber was ist, wenn die Zinsen plötzlich rauf müssen? Weil die Inflation stark anzieht, der Preisdruck spürbar zunimmt? Was ist, wenn wir Zinsniveaus von 4, 5 oder 6 % haben? Es ist noch gar nicht so lange her, da lagen die Zinsen in den USA bei gut 5 % und in Europa bei 4 %.

    Deutliche Zinserhöhungen hat es in der Geschichte immer gegeben, und daran wird sich nichts ändern. Deswegen muss sich die Welt damit beschäftigen, was bei einer Zinserhöhung mit den Schuldenbergen und dem Finanzsystem passiert.

    Wie auch immer das Spiel endet, sicherer und stabiler wird unser Finanzsystem dadurch nicht. Turbulenzen sind wahrscheinlich. Deshalb sollte das Vermögen so angelegt werden, dass es sicher ist. Dabei stehen reale Sachwerte weiterhin an erster Stelle.

    Bilder: olly18, v.gi/depositphotos

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