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    Luxusuhren: Preise bleiben stabil
    Bild: Depositphotos / Casimiro_PT

    Luxusuhren: Preise bleiben stabil

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    By Sachwert-Redaktion on 5. Februar 2025 Panorama

    Laut einer aktuellen Analyse des Uhrenportals Chrono24 sind die Preise für Luxusuhren im vergangenen Jahr relativ stabil geblieben. So verzeichnet der ChronoPulse-Uhrenindex – der weltweit einzige Preisindex für Luxusuhren, der auf realen Transaktionsdaten basiert – im Jahr 2024 einen minimalen Anstieg um 0,35 Prozent. Im Laufe des Jahres erreichten die Preise im Oktober den niedrigsten Stand. Anschließend setzte eine leichte Belebung ein, die für das letzte Halbjahr 2024 einen Anstieg von 1,18 Prozent bedeutet.

    Der jüngste Preisanstieg markiert die stärkste positive Entwicklung über mehrere Wochen seit dem Allzeithoch im Frühjahr 2022. Die Preise am Uhren-Zweitmarkt waren zwischen April 2022 und Oktober 2024 um 25 Prozent eingebrochen. Auch im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete der Sekundärmarkt mit -0,83 Prozent einen leichten Rückgang, während die Daten von Chrono24 im zweiten Halbjahr zumindest auf eine vorläufige Erholung hinweisen.

    Innerhalb der 13 Luxusmarken, die im ChronoPulse-Uhrenindex individuell abgebildet werden, sind ebenfalls deutliche Verschiebungen erkennbar: Während im ersten Halbjahr 2024 lediglich zwei Marken – Jaeger-LeCoultre (+1,51 Prozent) und Cartier (+8,47 Prozent) – einen Wertzuwachs verbuchen konnten, haben in der zweiten Hälfte des Jahres acht der analysierten Marken an Wert gewonnen.

    Der klare Gewinner unter allen analysierten Marken ist Breitling, dessen Modelle um durchschnittlich 8 Prozent an Wert zulegten. Dahinter folgen TAG Heuer mit einem Plus von 4,52 Prozent und Hublot mit einem Zuwachs von 3,61 Prozent. Auch Uhren von Panerai (+3,06 Prozent), Omega (+2,15 Prozent), Jaeger-LeCoultre (+1,87 Prozent), Rolex (+1,34 Prozent) und Cartier (+1,01 Prozent) verzeichneten Preissteigerungen. Negativ entwickelt haben sich hingegen Modelle von Patek Philippe (-0,09 Prozent), Audemars Piguet (-1,29 Prozent), Tudor (-2,53 Prozent), Vacheron Constantin (-3,26 Prozent) und IWC (-3,89 Prozent).

    Experte sieht noch keine Trendwende

    »Im zweiten Halbjahr 2024 kam es am Sekundärmarkt für Luxusuhren zumindest zu einem kleinen Preisanstieg. Nun von einer Trendwende zu sprechen, wäre jedoch verfrüht«, warnt Balazs Ferenczi, Head of Content bei Chrono24. Der Uhrenexperte ergänzt: »Der leichte Preisanstieg im zweiten Halbjahr 2024 lässt sich vor allem auf externe Faktoren zurückführen: So hat etwa der jüngste Krypto-Boom nach der US-Präsidentschaftswahl die Nachfrage nach Luxusuhren vorübergehend angeheizt. Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass ein starker Krypto-Markt die Nachfrage nach Luxusuhren erheblich steigern kann. Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich daraus ein langfristiger Trend entwickeln wird.«

    (MK) Quelle: Pressemitteilung

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