AKTUELL
    • Baukonzern Strabag akzeptiert Rekordstrafe von 146 Millionen Euro: Kartellverfahren im Bausektor erreicht neuen Höhepunkt
    • Invest 2026 erweitert Rohstoff-Bereich mit AXINO deutlich
    • Unsicherheit an den Märkten lenkt Kapital verstärkt in Sachwerte – Rohstoffe prägen Börsenstart
    • Irankrieg: Warum dieser Konflikt den Ölmarkt und die Weltwirtschaft erschüttern könnte
    • Korruptionsaffäre in der Bauindustrie: Goldbeck will Subunternehmer verklagen
    • Wenn Angst und Gier den Handel bestimmen
    • Schon 52 Prozent Kursgewinn in nur 5 Wochen
    • Kupfer – das neue Silber?
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin

    Keine Preisblase am Wohnungsmarkt

    0
    By Sachwert-Redaktion on 8. Mai 2017 Panorama

    Deutsche Hypo-Studie: Preissteigerungen lassen sich fundamental erklären

    Die zu beobachteten Preissteigerungen am deutschen Wohnimmobilienmarkt sind im Wesentlichen durch fundamentale Einflussgrößen erklärbar und deuten somit derzeit nicht auf die Bildung einer spekulativen Preisblase hin. Zu diesem Ergebnis kommt die heute erschienene Studie der Deutschen Hypo aus der Reihe „Global Markets“. Demnach wird die Nachfrage nach Wohnimmobilien sowohl durch demografische und wirtschaftliche Entwicklungen als auch durch finanzwirtschaftliche Faktoren, wie den deutlich gesunkenen Zinsen, beeinflusst.

    Der Preisanstieg ist außerdem darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Fertigstellungen von Wohnungen bis zum Ende des letzten Jahrzehnts rückläufig war und somit der steigenden Nachfrage nur ein unzureichendes Angebot gegenüber stand. Seit dem Tiefstwert in 2009 nehmen die Fertigstellungen wieder zu, wobei die regionale Verteilung neuer Wohnungen sehr differenziert ist. Während in Flächenländern wie Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz ein weiterer Rückgang zu beobachten war, sind die Fertigstellungen in Großstädten wie Hamburg und Berlin deutlich gestiegen. Dennoch wird der ermittelte Neubaubedarf in einzelnen Metropolen kurzfristig nicht gedeckt, sodass weitere Preissteigerungen möglich sind, heißt es in der Studie.

    „Die steigenden Preise setzen die Renditen unter Druck, sodass auch Standorte im Umland großer Metropolregionen sowie Universitätsstädte in den Investorenfokus rücken“, erklärt Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo. Dabei sei der deutsche Wohnungsmarkt auch für ausländische Investoren sehr attraktiv, da diese die deutschen Wohnimmobilien – trotz der Preissteigerungen – zum Teil noch für unterbewertet halten. „Wir gehen jedoch davon aus, dass die Fertigstellungen den Bedarf an Wohnungen mittel- bis langfristig decken werden. Das wird die dynamische Preisentwicklung abkühlen, auch in den Metropolregionen“, so Pohl.

     

    Bild: nikkytok/depositphotos

    Related Posts

    Frank Thelen bringt General-AI-ETF an den Markt: TEQ Capital startet ersten Fonds seiner Art im europäischen Markt

    Bitcoin-ETFs mit Trendwende – stärkste Zuflüsse seit über einem Monat

    Beyoncé erreicht Milliardärsstatus – Eine der fünf bestbezahlten Musiker der Welt

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    12. März 2026

    Baukonzern Strabag akzeptiert Rekordstrafe von 146 Millionen Euro: Kartellverfahren im Bausektor erreicht neuen Höhepunkt

    12. März 2026

    Invest 2026 erweitert Rohstoff-Bereich mit AXINO deutlich

    9. März 2026

    Unsicherheit an den Märkten lenkt Kapital verstärkt in Sachwerte – Rohstoffe prägen Börsenstart

    5. März 2026

    Irankrieg: Warum dieser Konflikt den Ölmarkt und die Weltwirtschaft erschüttern könnte

    5. März 2026

    Korruptionsaffäre in der Bauindustrie: Goldbeck will Subunternehmer verklagen

    Copyright 2026 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.