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    Gold statt Geld – Sicheres Investment abseits der Inflation

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    By Sachwert-Redaktion on 16. März 2017 Allgemein

    Während der Geldmarkt in ständiger Bewegung ist und durch ungünstige Zufälle kurzfristig zusammenbrechen oder zumindest dafür sorgen kann, dass Banknoten an Wert verlieren, geht es bei Edelmetallen genau gegenteilig zu. Experten sprechen von einem der sichersten Investments, wenn man Geld gegen Edelmetall, vorzugsweise Gold, tauscht. Was ist an dieser These wirklich dran und welche Vorteile bringt die Goldinvestition noch mit sich?

     

    Edelmetall gegen Aktien: Gewinn trotz fehlender Zinsen?

    Geht es um Geldanlagen, stehen zwei Möglichkeiten im Fokus der meisten Sparer: Typische Bankprodukte wie Festgeld, Tagesgeld und sonstige Sparkonten sowie auf der anderen Seite Fonds, Aktien und der Handel mit Wertpapieren. Dass man auch in Alternativen wie Rohstoffe und somit auch Edelmetalle wie Gold investieren kann, gerät dabei oft in Vergessenheit. Dabei ist vor allem Gold sehr vorteilhaft und sollte viel öfter vorne mitspielen.

    Während der Aktienhandel große Gewinne verspricht und ein gleichermaßen hohes Verlustrisiko aufweist, bringen klassische Bankprodukte auf den hinteren Plätzen eher Sicherheit mit und dafür keine allzu hohen Renditen. Danach warten dann Edelmetalle, für die es gar keine Zinsen gibt und auf die Anleger genau aus diesem Grund nicht selten erst auf den zweiten Blick aufmerksam werden. Ohne Gewinn ist die Anlage in Gold trotzdem nicht, denn der Wert des Goldes wird per Kurs festgehalten. Sollte dieser steigen und man verkauft sein Gold wieder, ist durchaus ein entsprechender Gewinn drin. Dies gilt insbesondere auch aus dem Grund, dass Verkäufe von Gold steuerfrei sein können. Das alles zusammen ist schlussendlich der Grund, warum Gold in den Anlagemöglichkeiten viel attraktiver als aktuell präsentiert werden sollte.

    Was genau macht Gold so sicher?

    Einem Bericht der Wirtschaftswoche nach ist Gold vor allem deswegen sicher, weil es beständig ist und weltweit als Zahlungsmittel angenommen wird. Es handelt sich quasi um eine eigene Währung, die soweit unabhängig von allen anderen funktioniert. Wenn Notenwährungen in Krisenzeiten an Wert verlieren, bleibt Gold als sicheres Zahlungsmittel bestehen. Im Bericht heißt es, dass die gesamte Preisstabilität und die gesamte Stabilität der Papiergeldsysteme ausschließlich auf dem Vertrauen der Weltbevölkerung in die Wirtschaft, Zentralbanken und Politik begründet seien. Wenn dieses Vertrauen bricht, bricht auch der Rest – zuletzt gesehen in der Wirtschaftskrise 2008. In solch einer Situation dürfte es letztendlich aber nur mit geringster Wahrscheinlichkeit vorkommen, dass der Goldkurs ebenfalls einbricht und das Edelmetall an Wert verliert.

    Das bedeutet nicht, dass die Welt pauschal vor dem Kollaps steht – auch wenn die Krisenherde brodeln und staatliche Reserven bereitstehen – sondern vielmehr, dass Gold ein nicht zu unterschätzender Teil der eigenen Vermögensanlagen ist und sich sicherheitstechnisch wie auch kurstechnisch lohnen kann. Anlageberater sind sich auch dahingehend einig, dass maximal 10-20 Prozent des eigenen Vermögens gegen Gold getauscht werden sollten.

     

    Bild: © istock.com/ayala_studio

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