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    Deutscher Containerumschlag dynamisch und Rekordhandelsvolumen von Schiffsfonds

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    By Sachwert-Redaktion on 14. April 2015 Gastbeiträge

    Von Marc Philpp Brandl | Auch 2014 wuchs der deutsche Containerumschlag dynamischer als der Seegüterumschlag insgesamt. Wie schon in den Vorjahren, wuchs auch 2014 der deutsche Containerumschlag dynamischer als der Seegüterumschlag insgesamt. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass der Güterumschlag in der Seeschifffahrt, im Jahr 2014 um 2,1 %, anstieg. Damit wuchs der Güterumschlag, von 297,6 Millionen Tonnen im Jahr 2013, auf 303,9 Millionen Tonnen. Dabei hat die importierte Ladungsmenge etwas stärker zugelegt als die exportierte. Allerdings darf auch nicht der innerdeutsche Transport, zum Beispiel auf Flüssen, vernachlässigt werden. Er ist zwar mit nur knapp 8 Millionen Tonnen der mengenmäßig kleinste, legte aber verhältnismäßig stark, um 8,5 %, zu. Im Seegüterverkehr lag abermals der Containerumschlag vorn. Er stieg im Jahr 2014 um 2,3 %, gegenüber dem Vorjahr, und entwickelte sich damit dynamischer als der Seegüterumschlag insgesamt.

    Ich denke, dass die Zahlen keine Überraschung sind. Vor allen Dingen im Containerumschlag sollte die Wachstumsrate weiter dynamisch zulegen. Endlich zeigt sich, zum Beginn des Jahres 2015, eine Steigerung bei den Charterraten bei Containerschiffen. Ich denke und hoffe, dass diese Entwicklung sich nachhaltig weiter fortsetzen wird.

     

    Rekordhandelsvolumen von Schiffsfonds im Zweitmarkt

    Im Februar 2015 wurden so viele Schiffsfonds am Zweitmarkt gehandelt wie seit langem nicht mehr. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Umsätze bei geschlossenen Fonds um fast 79 % und lagen damit bei € 18,75 Millionen. Bei Schiffsfonds stiegen diese sogar um 170 %, auf € 6,3 Millionen. Man kann davon ausgehen, dass dieser Nachfrageanstieg nach Schiffsfonds nicht zuletzt mit den extrem günstigen Einstiegspreisen und den immer besser werdenden Perspektiven zusammenhängt. Aber auch die niedrigen Zinsen und der Mangel an Anlagealternativen dürften diesen Nachfrageanstieg beflügelt haben. Dazu sagte das Vorstandsmitglied der Fondsbörse Deutschland, Alex Gadeberg: „Der sprunghafte Anstieg des Handelsvolumens ist unter anderem damit zu erklären, dass immer mehr private Investoren den Zweitmarkt für sich entdecken.“ In der Summe stieg der gehandelte Durchschnittskurs, am Zeitmarkt für geschlossene Fonds, über alle Anlageklassen hinweg, auf jetzt 44,06 % der jeweiligen nominellen Beteiligungssumme. Nach wie vor findet mit 50 % der größte Handel bei Immobilienfonds statt, gefolgt von Schiffsfonds, die bei ca. 33 % liegen.

    Ich denke, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, wieder in Schiffe zu investieren. Wenn man sich an einem Schiffszweitmarktfonds beteiligt, investiert man nicht nur in einen extrem günstigen Markt, sondern streut auch noch in viele verschiedene Schiffsfonds. Ein überlegenswertes Investment.

     

     

     

    Bild: FraukeFeind / pixabay.com

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