Nachteilig ist natürlich ein gewisses Risiko zu sehen: Prinzipiell sind Kursverluste möglich, sodass der Wert der Aktien auch deutlich sinken kann. Ein solcher Kapitalverlust ist bei einer Lebensversicherung hingegen unmöglich. Andreas Beck vom
Institut für Vermögensaufbau (IVA) hält dieses Risiko allerdings für beherrschbar; seiner Empfehlung nach sollte bereits bei der Zusammenstellung des Sparplans darauf achten, dass die Streuung möglichst breit ausfällt. Entscheidet sich der Anleger für einen solchen Sparplan, wird von einem Fondssparplan gesprochen. Im Unterschied zum Aktiensparplan können hier mehrere Wertpapiere miteinander kombiniert werden. Hermann-Simonis von der Finanzberatungsgesellschaft „Laureus Privatfinanz“ hält Fondssparpläne zur Altersvorsorge sogar für unumgänglich. Auch wenn es seiner Auffassung nach durchaus zu Kursverlusten kommen könne, zahlen sich die Investitionen auf einen größeren Zeithorizont betrachtet aus. Fünf bis acht Prozent Rendite seien nach Auffassung des Finanzfachmanns jährlich durchaus realistisch. In einem gleichzeitig profitablen wie auch sicheren Anlagemix gehören den Experten zufolge auch noch Rohstoffzertifikate, Renten-Fonds
sowie ETFs. Letztere bilden den Durchschnitt der Entwicklung eines Aktienmarktes ab. Große Renditen sind zwar nicht zu erwarten, ebenso erscheinen allerdings auch erhebliche Verluste unwahrscheinlich.
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