Wer in Wertentwicklungen investieren und demzufolge traden möchte, der wird nicht selten von seinem Umfeld als Zocker bezeichnet. Das Gleiche gilt für jene Menschen, die ihr Glück an Glücksspielautomaten oder an Tischen mit Roulette, Blackjack, Poker und Co versuchen wollen. Dann kommen noch jene hinzu, die gern wetten – obwohl dies im Hinblick auf Lotto und Fußball fast schon zum guten Ton gehört. Dennoch: Alle Bereiche werden von Außenstehenden als ähnlich angesehen. Das führt zu den Fragen: Wie viel Glücksspiel steckt im Investieren? Und wettet man an der Börse nicht eigentlich nur?
Bei einer Wette setzt man meist auf den Ausgang bzw. das Ergebnis eines Ereignisses. Ob Pferderennen, Fußballspiel oder Präsidentschaftswahl: es gibt immer bestimmende Faktoren, die man vor der Wette seinem Bauchgefühl zur Seite stellen kann. Am Ende ist man sich dann mehr oder weniger sicher und gibt seinen Vorschlag ab. Auch beim klassischen Glücksspiel (Roulette, Poker, Blackjack und Co) denkt man, dass dieses oder jenes Ereignis eintritt, und setzt darauf. Jedoch gibt es kaum Anhaltspunkte. Alle Ergebnisse, jede Zahl beim Roulette und jede Karte beim Blackjack, kommt jedes Mal mit der gleichen Wahrscheinlichkeit. Wetten sind bei guter Kenntnis also lukrativer.
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