Von Claus Vogt
Das stimmt so nicht. Beispielsweise hat sich unser Ende vorigen Jahres zusammengestelltes Goldminenportfolio sehr erfreulich entwickelt, und ein realisierter Gewinn von plus 23% mit einem Tesla-Short kann sich ebenso sehen lassen wie ein Plus von 9,1% mit einem Mais-Zertifikat.
Dennoch danke ich Ihnen für diese konstruktive Kritik und habe mich sogleich an die Arbeit gemacht, um weitere Chancen jenseits der überbewerteten Börsen Amerikas und Europas aufzuspüren.
Sie alle wissen, dass ich weder die deutsche noch die Europa-Politik gutheiße. Anscheinend mag sie US-Präsident Trump auch nicht, denn er versucht sie mit allen Mitteln auszuhebeln und Europas Wirtschaft zu schwächen, insbesondere uns, den Exportweltmeister Deutschland.
Mit seinen protektionistischen Maßnahmen und seinem blinden Aktionismus wird er letztendlich nicht nur der europäischen, sondern auch der amerikanischen Wirtschaft schaden und das Aktienmarkt-Kartenhaus zum Einsturz bringen.
Eins steht jetzt schon fest: Die US-Aktienmärkte sind so stark überbewertet, dass hier für Sie in den nächsten 10 bis 12 Jahren keine Gewinne mehr anfallen werden, sondern das genaue Gegenteil: Ihnen drohen Verluste und nicht zu knapp. Da die deutsche Börse den US-Vorgaben vor allem auf dem Weg nach unten sklavisch folgt, sieht die Lage hier nicht besser aus. Natürlich können die Märkte kurzfristig noch etwas nach oben gehen, aber insgesamt ist das Anlagerisiko aufgrund der hohen Überbewertung für Sie einfach zu hoch.
Obwohl die Welt aufgrund der verantwortungslosen und kurzsichtigen Geld- und Staatsschuldenpolitik der vergangenen Jahre etwas aus dem Ruder gelaufen ist, die Finanzmärkte funktionieren letztlich immer noch genauso wie seit Beginn: Auf Aufwärtsphasen folgen Abwärtsphasen und umgekehrt, und je wilder die Party gewesen ist, desto heftiger fällt der Kater aus.
Noch bestimmen die USA mit mehr als 40% Marktanteil das Geschehen an den weltweiten Aktienmärkten. Fast alle europäischen Börsen folgen den US-Vorgaben sklavisch und verstärken diese Dominanz.
Zurzeit sieht es auch nicht so aus, als ob die europäischen und insbesondere der deutsche Aktienmarkt ein Eigenleben entwickeln würden. Das hat der Kursrückgang Anfang Februar 2018 gezeigt. Doch die überbewerteten Märkte zeigen Schwächezeichen und werden wie oben schon erwähnt starke Einbrüche erleiden. Das ist nur eine Frage der Zeit.
Sie wissen es schon, zu Ihrem eigenen Schutz empfehle ich Ihnen, einen Teil Ihres Vermögens mit physischem Gold und Silber abzusichern. Daran führt kein Weg vorbei.
Darüber hinaus wird es Zeit, Ihren Blick auf Aktienmärkte zu lenken, die abseits der überbewerteten Märkte der USA und Deutschlands demonstriert haben, dass sie sich bereits von den USA abkoppeln und eigenständig agieren können.
Diese Aktienmärkte inklusive Hintergrundwissen zur Struktur der Weltmärkte habe ich sehr detailliert in der am nächsten Dienstag erscheinenden Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Chancen an den Aktienmärkten abseits von den USA und Europa“ für Sie analysiert. Darauf basierend gebe ich Ihnen 3 konkrete Investmentempfehlungen, die ich als überaus lukrativ einstufe.
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