Eine Kolumne von Christoph A. Scherbaum
70 Prozent USA, ein paar Tech-Giganten und jede Menge Mittelmaß – willkommen im MSCI World. Warum kluge Eltern das Kindergeld ihrer Kinder nicht in diesen vermeintlich sicheren Hafen stecken sollten. Und was sie stattdessen tun. 259 Euro im Monat – das ist seit Januar das Kindergeld für das erste Kind in Deutschland. Viele Familien nutzen es für den Alltag, für Windeln, Schulbücher oder die Vereinsmitgliedschaft. Doch was, wenn man nur hundert Euro davon konsequent zur Seite legt? Nach 18 Jahren wären das bereits 21.600 Euro. Ohne jede Rendite. Mit einer durchschnittlichen Aktienrendite von 7,5 Prozent pro Jahr könnten daraus fast 45.000 Euro werden. Ein beachtliches Startkapital für Ausbildung, Studium oder den ersten eigenen Haushalt. Die Idee klingt verlockend, und viele Eltern greifen deshalb zu ETF-Sparplänen auf den MSCI World. Der Gedanke dahinter: einmal einrichten, breit streuen, zurücklehnen. Dass die Eltern an die Börse gehen und nicht sich bei der örtlichen Bank mit der Farbe Rot einen Immobilienfonds andrehen lassen ist schon einmal super. Doch bei genauerer Betrachtung offenbart dieser vermeintlich sichere ETF-Weg erhebliche Schwächen.
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