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    Rohstoffkrise könnte Europas Energieziele gefährden: Lithium, Kupfer, Nickel und seltene Erden im Zentrum strategischer Risiken

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    By Redaktion on 11. Februar 2026 Rohstoffe

    Die Europäische Union steht laut einem aktuellen Bericht des Europäischen Rechnungshofs (ECA-Report) vor einem ernsthaften Rohstoff-Versorgungsproblem, das ihre Energiewende und Klimaziele in Frage stellen könnte. Kritische Rohstoffe wie Lithium für Batterien, seltene Erden für Windturbinen sowie Kupfer für Stromnetze und Elektrifizierungstechnologien sind für die geplante Umstellung auf erneuerbare Energiequellen und Elektromobilität unverzichtbar, werden jedoch derzeit überwiegend außerhalb der EU gewonnen.

    Der Rechnungshof stellt fest, dass bei 10 der 26 als kritisch eingestuften Rohstoffe die EU vollständig von Importen abhängig ist, ohne dass sich die Lieferketten in den letzten Jahren signifikant diversifiziert hätten. Besonders die niedrigen Recyclingquoten – oft im einstelligen Prozentbereich – erschweren eine nachhaltige Eigenversorgung und erhöhen die Abhängigkeit von internationalen Märkten.

    Diese strukturellen Schwächen treffen auf eine stark steigende Nachfrage nach Metallen und Mineralien, die zentrale Technologien für erneuerbare Energien und Infrastruktur ermöglichen. Dazu gehört auch Kupfer, dessen globale Versorgung laut jüngsten Prognosen bereits unter Druck gerät: Bis zu 33 Prozent der weltweiten Kupfernachfrage könnten künftig nicht gedeckt werden, da die Förderung und Erschließung neuer Lagerstätten nicht im Tempo der Nachfrage wächst – getrieben durch Netzausbau, erneuerbare Energien und digitale Infrastruktur.

    Die Kombination aus steigender Nachfrage und schwachen heimischen Ressourcen birgt strategische Risiken: Projekte zur Energiewende könnten sich verzögern, Kosten steigen, und die EU würde ihre Abhängigkeit von wenigen Lieferanten wie China, der Türkei oder Chile weiter vertiefen. Trotz einer 2024 beschlossenen Rohstoff-Regulierung mit nicht bindenden 2030-Zielen stehen greifbare Fortschritte bislang aus. (ECA-Analyse)

    Kurz gesagt: Europa hängt bei der Lieferung der »Bausteine der Energiewende« stark von außen ab – und ausgerechnet jene Metalle und Mineralien, die diese Wende überhaupt erst möglich machen sollen, sind knapp oder technisch schwer zu ersetzen. Eine energiepolitische Transformation ohne stabile Rohstoffversorgung bleibt damit fragil.

    SK

    Beitragsbild: Depositphotos / 3dmentat

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