Vermögensschutz – bei Unternehmerfamilien wie Quandt und Würth gehört er längst zum Alltag. Doch Superreiche allein betrifft er längst nicht mehr, mahnen Marco Aßmann und Klaus Keller. Was
passiert, wenn aus Risiko Realität wird, haben sie schon oft erlebt. Warum heute fast jeder ins Visier politischer oder regulatorischer Maßnahmen geraten kann und worauf es wirklich ankommt, damit das Vermögen bestehen bleibt – darüber haben wir mit den Finanzexperten gesprochen.
Herr Aßmann, Herr Keller, Sie haben sich auf Vermögensschutz spezialisiert. Aber wovor muss Vermögen heute überhaupt geschützt werden?
Vor einem Denkfehler! Der größte Irrtum unserer Zeit ist die Annahme, dass Vermögen sicher ist, nur, weil es profitabel war oder weil es nicht für Spaß ausgegeben, sondern klug investiert wurde. Das gesparte Geld auf dem Bankkonto. Gold, Silber. Die Immobilie abbezahlt oder teilweise abbezahlt. Solides Depot. Krypto-Profite. Was dabei übersehen wird: Krisensicher ist ein Vermögen nur, wenn es nicht angreifbar ist. Und das machen die meisten falsch. Vermögenswerte im eigenen Namen in Deutschland zu besitzen, ist der teuerste und riskanteste Fehler, den man heutzutage machen kann. Und die Superreichen machen es vor: Von Quandt über Würth, zu Schwarz von Lidl. Kaum jemand weiß, dass der Lastenausgleich von 1952 in Deutschland nicht abgeschafft, sondern lediglich abgeschlossen wurde. Die gesetzliche Grundlage existiert bis heute und wurde in den vergangenen Jahren formell fortgeführt und an die aktuelle Gesetzeslage angepasst. Damals griff der Staat auf bis zu 50 Prozent privaten Vermögens zu – Immobilien, Unternehmen und Ersparnisse eingeschlossen.
Das gesamte Interview »Notwendigkeit statt Nice-to-have! Warum Vermögensschutz heute (fast) jeden betrifft« und weitere interessante Texte lesen Sie im aktuellen SACHWERT Magazin ePaper Ausgabe 161 -> LINK
Beitragsbild: BENU Solutions
