AKTUELL
    • Gold und Silber ziehen kräftig an – Marktbewegung durch CME-Ausfall verstärkt
    • Russland beginnt mit physischen Goldverkäufen zur Haushaltsfinanzierung
    • Goethe-Briefe aus Privat­sammlung in Hamburg für knapp 500 000 Euro versteigert
    • 1939er Superman-Heft erzielt 9,12 Millionen Dollar – Rekordpreis für einen Comic
    • Rendite oder Risiko? Was die Börse für Anleger bereithält
    • Europas Rohstoff-Weckruf: Sachsen und Thüringen rücken in den Fokus
    • Donald Trump stoppt Offshore-Windprojekte – Europäische Firmen spüren die Folgen
    • Immobilienmarkt in Deutschland: Entlastung – aber nicht überall gleich stark
    SACHWERT Magazin
    • Startseite
    • Themen
      • Edelmetalle
      • Rohstoffe
      • Immobilien
      • Panorama
      • Gastbeiträge
      • Wissen
    • ePaper Download
    • Aus dem Magazin
    • Newsletter
    SACHWERT Magazin
    Zum ersten Mal seit 20 Jahren: Parität zwischen Euro und Dollar
    Depositphotos / bashta

    Zum ersten Mal seit 20 Jahren: Parität zwischen Euro und Dollar

    0
    By Sachwert-Redaktion on 13. Juli 2022 Wissen

    Erstmals seit zwei Jahrzehnten stand der Euro am Dienstag, den 12. Juli, in einem eins zu eins Tauschverhältnis zum US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung fiel damit auf einen Tiefstand wie seit 2002 nicht mehr, damals war zwischenzeitlich sogar ein Stand von 0,8230 US-Dollar erreicht worden. Jüngsten Angaben zufolge liegt der Euro derzeit wieder knapp über einem Dollar (Stand: 13. Juli).

    Die Euro-Dollar-Parität könnte weitreichende Folgen für die Wirtschaft nach sich ziehen: Insbesondere wird vermutet, dass sie den Preisanstieg in Deutschland weiter anfachen wird. In Folge könnten importierte Waren, auch Energieträger wie Öl, teurer werden, sagte der Konjunkturexperte Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) dem Online-Portal »t-online«. Zwar bringe ein schwacher Euro üblicherweise auch Vorteile für eine Exportnation wie Deutschland mit sich, doch derzeit werde der Export durch Lieferkettenprobleme erschwert. Zudem seien auch andere Länder in ihrer Konjunktur geschwächt und dies lasse die Nachfrage insgesamt sinken.

    Für das Fallen des Euro sieht Matthes, ebenso wie andere Experten, viele unterschiedliche Gründe. Als hauptsächliche Ursache wird die Angst vor einer Energiekrise, insbesondere eines Gasmangels, genannt. Diese wurde offenbar durch die Wartungsarbeiten und den damit einhergehenden vorübergehenden Ausfall der Pipeline Nord Stream 1 noch verstärkt. Gleichzeitig sei der Dollar durch das deutliche Eingreifen der Notenbank Fed gestärkt worden, heißt es auf dem Online-Portal des »ZDF«. Erst kürzlich hatte diese den Leitzins deutlich erhöht und plant Aussagen des Fed-Direktors zufolge demnächst wieder an der Zinsschraube zu drehen.

    AS

    Related Posts

    Private Equity dringt in deutschen Rüstungssektor vor – Übernahmeziel im Fokus

    KI-Boom oder Blase? Investment-Profis sehen nur einen Weg, wie der Markt crashen könnte

    EU plant stärkere ESMA-Aufsicht über Krypto und Börsen

    Comments are closed.

    Sachwert Magazin Newsletter

    Aktuelle Artikel
    29. November 2025

    Gold und Silber ziehen kräftig an – Marktbewegung durch CME-Ausfall verstärkt

    28. November 2025

    Russland beginnt mit physischen Goldverkäufen zur Haushaltsfinanzierung

    27. November 2025

    Goethe-Briefe aus Privat­sammlung in Hamburg für knapp 500 000 Euro versteigert

    26. November 2025

    1939er Superman-Heft erzielt 9,12 Millionen Dollar – Rekordpreis für einen Comic

    25. November 2025

    Rendite oder Risiko? Was die Börse für Anleger bereithält

    Copyright 2025 Backhaus Finanzverlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Barrierefreiheit
    • Widerrufsbelehrung
    • AGB

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.