Bei der Geldanlage kommt es zum einen auf die Haltedauer sowie auf die Strategie an. Bei beiden handelt es sich um individuelle Faktoren, die von Person zu Person unterschiedlich sind. Die Haltedauer orientiert sich natürlich am Lebensalter und an der Verwendung des Geldes. Die Strategie orientiert sich vor allem an der Risikobereitschaft der Anleger. Eine hohe Rendite ist in der Regel immer mit einem höheren Risiko verbunden. Wie gut können Kursrückgänge verkraftet werden? Wie hoch soll die Rendite ausfallen?
Aufgrund der Niedrigzinsphase ist das reine Sparen so ähnlich, als verbrenne man sein Geld. Wollen Sie eine Rendite erzielen, kommen Sie um Aktien nicht herum. Dabei sollten Sie auch hier auf eine breite Streuung achten und beispielsweise mit ETFs in einen Index investieren. Breit aufgestellt sind Sie hier mit einem ETF auf den MSCI World Index, der die Entwicklung von mehr als 1.300 Unternehmen weltweit abbildet.
Neben einem Aktienanteil im Depot sollten Sie zu sicheren Papieren greifen, beispielsweise internationale Anleihen hoher Bonität oder Rentenfonds. Sie sind in ihrer Entwicklung nicht so volatil und sind der stabilisierende Faktor in Ihrem Portfolio. Selbstverständlich können Sie hierfür auch Tagesgeld oder Festgeld nutzen, jedoch sind bei diesen Formen die Zinsen gerade alles andere als attraktiv.
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