Letztere macht beispielsweise große Fortschritte in der Herstellung von autonomen Fahrzeugen. Ein Großteil der Konzerne beschäftigt sich intensiv mit der Entwicklung. Was kommt auf uns zu? Es dürfte nicht mehr allzu lange dauern, bis wir ohne Lenkrad und Gaspedal mit dem Auto unterwegs sind. Pkws werden selbst miteinander kommunizieren und dadurch positiven Einfluss auf den Verkehr nehmen. Das Ziel: eine geringere Luftverschmutzung, weniger Staus und infolge dessen auch weniger Unfälle. Geplant ist außerdem der Einsatz von Car-Sharing-Fahrzeugen. Ein autonomes Fahrzeug kann jederzeit genutzt werden. Man steigt einfach ein und gibt den Ankunftsort an. Dafür werden Gebühren fällig, die wunschweise per Monatsabonnement oder pro Strecke bezahlt werden.
Die Schmelzschichtung war die erste Technologie für den Desktop. 3D-Drucker zum Schmelzen von Kunststoff und zur selektiven Verfestigung wurden konzipiert. Sie waren nicht nur für große Unternehmen erschwinglich, sondern auch für viele Verbraucher. Da die Funktionalität jedoch beschränkt war, konnten sie sich nicht fest etablieren. Der Markt für 3D-Drucker war schnell überhitzt. Zu gleicher Zeit fand jedoch eine umfangreiche Entwicklung der additiven Technologien statt. Unter anderem für den Maschinenbau, die Prototypenherstellung und Fertigung machten die Drucker gewaltige Schritte nach vorne. Sie überzeugten schnell mit einer guten Kostenstruktur, Zuverlässigkeit und Druckqualität.
Technologie Nummer 2, die Stereolithografie (SLA), entstand. Sie ist bekannt für ihr einfach zu nutzendes, kompaktes Format und ihre Erschwinglichkeit. Im Jahr 2001 kam ein hochauflösender 3D-Drucker mit einem Preis von 3.300 USD heraus. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es die SLA ausschließlich für 3D-Drucker mit einem Marktpreis von 80.000 USD. Durch diese neue Technologie konnten zahlreiche funktionale Materialien genutzt werden. Damit erweiterten sich im 3D-Druck die Anwendungsgebiete, insbesondere im
Ein weiterer Schritt voraus wurde mit dem selektiven Lasersintern (SLS) für den Benchtop gemacht. Im Gegensatz zu anderen additiven Fertigungsverfahren können mit SLS aus Thermoplasten, darunter Nylon, äußerst robuste Produkte hergestellt werden. Sie kommen mit ihrer außergewöhnlichen Beständigkeit nah an Teile heran, die im Spritzgussverfahren gefertigt werden. Gleichzeitig unterstützt nicht verschmolzenes Pulver die Arbeitsteile, es können mehrere auf einmal gedruckt werden. Die Folge ist ein höherer Durchsatz. Außerdem ist weniger Arbeit für die Nachbehandlung erforderlich. 2017 standen SLS-Drucker für circa 200.000 USD im Angebot. Heute gibt es sie für um die 10.000 USD. Für die Industrie bedeutet dies, dass immer mehr Nutzer von SLS profitieren können.
Die rasche Technologieentwicklung bringt einige Veränderungen in der Industrie mit sich. Viele Menschen befürchten die starke Reduzierung von Arbeitsplätzen, da sie durch Maschinen ersetzt werden. Jedoch ändern sich vermehrt die Berufsbilder und neue kommen hinzu. Unternehmen können kostensparend und schneller arbeiten. Dadurch lässt sich deutlich mehr produzieren, die Wirtschaft wird angekurbelt.
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